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Pavlenka hält den Punkt fest, Dinkci verliert die Nerven

Hielt, was zu halten war: Werder-Keeper Jiri Pavlenka. 

Hielt, was zu halten war: Werder-Keeper Jiri Pavlenka.  (nordphoto GmbH / gumzmedia)

Jiri Pavlenka: In der ersten Halbzeit war er nur bei einem Bailey-Schuss gefordert, in der zweiten Halbzeit parierte er dann gegen Wendell glänzend, verhinderte so die Niederlage. Note 2,5

Theodor Gebre Selassie: Abflug über die Bande nach einem Laufduell mit Bailey, doch Gebre Selassie tauchte unbeschadet wieder auf. Der Tscheche hatte zunächst mit Bailey, später mit Gray viel zu tun. Löste längst nicht jede Aufgabe, streute aber auch keinen groben Fehler ein. Note 4

Milos Veljkovic: Für den rechten Innenverteidiger war es ein Spiel mit vier „Ohnes“: Ohne Schnörkel, ohne Fehl, ohne Tadel, aber auch ohne Glanzstück. Grundsolide eben, was auf seiner Position auch nicht das Schlechteste ist. Note 2,5

Niklas Moisander: Was ihm an Schnelligkeit fehlt, macht er meistens mit Auge wieder gut – auch wenn das nicht immer reicht. Nachdem ihm Schick kurz zuvor entwischt war, warf sich Moisander in höchster Not in den Bailey-Schuss (10.). Insgesamt ein wesentlicher Faktor dafür, dass Werder das erste Mal seit sieben Spielen ohne Gegentor blieb. Note 2,5

Ludwig Augustinsson: Hatte große Schwierigkeiten, Gegenspieler Bellarabi unter Kontrolle zu halten. Beinschuss, Doppelpass - manches Mal sah Augustinsson schlecht aus. Mit seinen wenigen Vorstößen und Flanken sorgte auch nicht wirklich für Stress beim Gegner. Die Standards? Maximal Durchschnitt. Note 4

Christian Groß (bis 83.): Kam als Mann vor der Viererkette zunächst oft den halben Schritt zu spät, so manche Grätsche ging ins Leere oder wurde zum Foul. Deshalb gab es kurz vor der Pause Gelb. Aber Groß blieb immer wach, fing etliche Bälle ab. Note 3,5

Maximilian Eggestein: Viel Fleiß! Eggestein malochte im Mittelfeld, trat darüberhinaus aber gar nicht in Erscheinung. Note 3,5

Leonardo Bittencourt (bis 57.): Seinen letzten Startelf-Einsatz in der Liga hatte er beim 2:0 gegen Bielefeld, danach verlor Werder sieben Mal in Folge. Bittencourts Aufgabe war es, nach vorne Tempo zu entwickeln. In einzelnen Szenen gelang das zwar, schlussendlich aber doch zu selten. Sein Defensivverhalten bleibt verbesserungswürdig. Note 4

Josh Sargent (bis 83.): Sah nach einem Foul an Bailey schon nach drei Minuten Gelb, musste deshalb in den defensiven Zweikämpfen enorm aufpassen. Was ihn aber nicht daran hätte hindern sollen, auch mal offensive Eins-gegen-eins-Duelle zu gewinnen, doch damit war es nicht weit her. Sargent fehlte oft die Durchsetzungsfähigkeit. Note 4,5

Davie Selke: Zugegeben, einfach war die Ballmitnahme nach Füllkrug-Pass nicht (15.), aber dass ihm der Ball bei dem aussichtsreichsten Bremer Konter 20 Meter wegsprang, war nun wirklich nicht höchste Fußball-Kunst. Selke arbeitete zwar hart in vorderster Reihe, aber in den Szenen, in denen er für Torgefahr hätte sorgen können, blieb genau diese aus. Note 4,5

Niclas Füllkrug (bis 57.): Er war der, der im Spiel nach vorne auch mal eine Idee hatte - und diese auch umsetzen konnte. Kam zudem zu drei Torabschlüssen (was angesichts der spärlichen Bremer Offensivqualitäten durchaus erwähnenswert war), alle blieben jedoch harmlos. Dass er mal wieder nach knapp einer Stunde vom Platz musste, mag seiner offenbar grundsätzlich begrenzten Belastbarkeit geschuldet sein. Glücklich war Füllkrug darüber jedoch nicht. Note 4

Milot Rashica (ab 57.): Als Stürmer gebracht, doch seine beste Szene war eine Grätsche im eigenen Strafraum gegen Schick, mit der Rashica eine Top-Chance der Werkself vereitelte. Nach vorne mit Versuchen, die alle nicht fruchteten. Note 4

Yuya Osako (ab 57.): Brachte ein bisschen Leben ins Bremer Spiel, aber durchschlagende Wirkung hatte auch das nicht. Note 4

Kevin Möhwald (ab 83.): Trat nicht mehr in Erscheinung. Note -

Eren Dinkci (ab 83.): Hätte zum Helden werden können, wenn er die Rashica-Hereingabe verwertet hätte (85.). Dinkci konnte den Ball aber nicht verarbeiten. In der Nachspielzeit sah er dann Rot für ein Foul an Amiri, als er dem Leverkusener erst 30 Meter hinterhergelaufen war und ihn dann von hinten umtrat. Note - 

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