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Peter Deimel ist jetzt Altbürgermeister

Ein großes Dankeschön für großes Engagement (v. l.): Bürgermeister Josef Straßer mit Helmut Empl, Altbürgermeister Peter Deimel, Maximilian Danner und Lena Straßer. Bei der Verabschiedung nicht anwesend waren die ausgeschiedenen Räte Karin Dürr, Hans Kaspera und Andreas Steiner.

„Stets versucht, es allen recht zu machen“ – Sechs weitere Gemeinderäte verabschiedet

Bei einer kleinen Feierstunde im Gasthaus Schmankerlhof Oberwirt konnten coronabedingt erst jetzt, rund eineinhalb Jahre später als gedacht, die Langenpreisinger Gemeinderäte verabschiedet werden, die dem Gremium in der neuen Legislaturperiode nicht mehr angehören. Dr. Peter Deimel, der das Amt des Bürgermeisters zwölf Jahre lang innehatte, darf nun den Titel des Altbürgermeisters führen.

VON SYLVIA STADLER

Langenpreising - Deimel hat sich 30 Jahre lang im Gemeinderat engagiert. Als Gemeinderat war er von 1990 bis 2002 Mitglied im Rechnungsprüfungsausschuss, bekleidete von 2002 bis 2008 das Amt des Zweiten und in der Folge zwölf Jahre lang das Amt des Ersten Bürgermeisters. Deimel habe stets versucht, „es allen recht zu machen“.

In Anerkennung „für besondere Verdienste um die kommunale Selbstverwaltung“ hat der bayerische Staatsminister des Innern, für Sport und Integration, Joachim Herrmann, dem langjährigen Mandatsträger die Kommunale Dankurkunde sowie die Verdienstmedaille in Bronze verliehen, die Landrat Martin Bayerstorfer Deimel tags zuvor bei einer Feierstunde im Gasthaus Scharl in Thann bei Lengdorf aushändigt hatte.

Neben den ehemaligen Gemeinderatsmitgliedern samt ihren Ehepartnern hieß Straßer auch die „neuen“ Räte willkommen. Wie er in seiner Laudatio bekannt gab, „sitzen hier vor mir 150 Dienstjahre“. Die Gesamtzahl der geschätzten Rats-, Hauptausschuss-, EVU- und sonstigen Sitzungen, einschließlich der Vor- und Nachbesprechungen, summierte Straßer auf rund 3000 Zusammenkünfte, „bei einem Schnitt von drei Stunden pro Sitzung sind das in etwa 9000 Stunden“, rechnete er vor.

Wie der Gemeindechef ausführte, „habt ihr in einer Zeit, in der es nicht mehr selbstverständlich ist, ehrenamtlich tätig zu sein, bewiesen und vorgelebt, dass man mit Engagement und Einsatzwillen sehr viel bewirken kann. Die Gemeinde Langenpreising wäre heute nicht der liebenswerte Ort, der er ist, wenn nicht Leute wie ihr ihre Zeit und ihr Wissen zum Wohle der Allgemeinheit zur Verfügung gestellt hätten“, lobte der Bürgermeister.

Eine Legislaturperiode, von 2014 bis 2020, war Johann Kaspera für die SPD im Gemeinderat vertreten, dessen Fokus insbesondere auf die Anliegen der Freiwilligen Feuerwehr gerichtet war. Vertreter war er auch im Haupt-, Werk- und Rechnungsprüfungsausschuss.

Karin Dürr war ebenso wie Lena Straßer zwei Perioden, von 2008 bis 2020, im Gemeinderat vertreten. Dürr lagen insbesondere die Senioren am Herzen. Sie setzte sich auch für die Verkehrsberuhigung ein, von 2014 bis 2020 war sie Mitglied im Wasserzweckverband. Als jüngster Gemeinderätin waren Straßer, die zudem als Jugendreferentin agierte, vor allem die Kinder und Jugendlichen der Gemeinde wichtig. Während ihrer gesamten Amtszeit war sie Mitglied im Rechnungsprüfungsausschuss.

Gar über einen Zeitraum von 24 Jahren, von 1996 bis 2020, setzten sich Maximilian Danner, Dr. Helmut Empl und Andreas Steiner für die Belange der Gemeindebürger ein. Danner stellte sein Knowhow als Bauunternehmer 24 Jahre lang auch im Haupt- und Bauausschuss zur Verfügung. Empl, ein „steter Mahner in puncto Energie“, war von 1996 bis 2008 als Vertreter der Gemeinschaftsversammlung der Verwaltungsgemeinschaft sowie von 2008 bis 2020 im Werkausschuss tätig. Die Verabschiedeten erhielten eine Ehrenurkunde sowie einen bayerischen Löwen aus Porzellan. Den nicht anwesenden Dürr, Kaspera und Steiner werden die Auszeichnungen persönlich überbracht.