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Qualifying in Barcelona: Hamilton macht die 100 voll, Vettel enttäuscht als 13.

Barcelona -

Lewis Hamilton (36) macht die 100 voll. Der Weltmeister raste im Qualifying zum Spanien-GP (Sonntag, 15 Uhr, RTL & Sky) auf seine Jubiläums-Pole und kann mit seinem dritten Saisonsieg den Acht-Punkte-Vorsprung auf Max Verstappen (23) ausbauen. Der Holländer startet vor Hamilton-Edelhelfer Valtteri Bottas (31) als Zweiter. Dahinter lauert Ferrari-Speerspitze Charles Leclerc (23).

Hundert Pole-Positions, was für eine Wahnsinns-Zahl. Als Zweiter kommt der von Hamilton entthronte Rekordweltmeister Michael Schumacher (52) auf 68 Poles, Legende Ayrton Senna (†34) auf 65.

Formel 1: Lewis Hamilton mit Meilenstein im Qualifying

„Es war richtig cool zum Ende. Ich kann es nicht glauben, dass es meine 100. Pole ist“, jubelte Hamilton. „Die widme ich den ganzen Leuten, die im Werk so hart arbeiten, um mir dieses Auto zur Verfügung stellen. Als ich hier 2013 anfing, hätte ich mir das nicht erträumt.“

Doch den Sieg wird er nicht kampflos einfahren. „Dass wir so nah an Lewis dran sind, ist stark“, freute sich Verstappen, der Hamilton schon auf der langen Anfahrt zur ersten Kurve angreifen will: „Es scheint, dass wir die Pace haben, um ihn herauszufordern.“

Sebastian Vettel enttäuscht im Aston Martin

Einen bitteren Nachmittag erlebte wieder Sebastian Vettel (33). Nach seinem ersten Top-Ten-Resultat seit August 2020 von Portimao qualifizierte er sich nach einem Fahrfehler nur auf dem 13. Platz. Sein Aston-Martin-Kollege Lance Stroll (22) war eine Zehntel schneller und steht auf Rang elf.

„Ich hätte mir natürlich gewünscht, dass der letzte Schuss besser sitzt“, gab Vettel zerknirscht zu. Fürs Rennen hat er nicht viel Hoffnung auf Punkte: „Das Mittelfeld hängt eng zusammen und das Überholen ist hier schwierig. Dafür hätte ich eine bessere Startposition gebraucht.“

Mick Schumacher (22) schlug wie im Portimao-Rennen Nicholas Latifi (24) im Williams-Mercedes und startet auf Rang 18. Dabei war sogar noch mehr drin. „Ich habe leider etwas verloren in der ersten Kurve und hätte sicher noch den Kimi Räikkönen schnappen können. Da fehlten nur zwei Zehntel“, ärgerte sich Mick. Im Rennen wird er sicher versuchen, Räikkönen und dessen Alfa-Kollegen Antonio Giovinazzi (27) anzugreifen.

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