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Regina Rinke schreibt über ihren Lebens-Wandel

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Spendenbereitschaft

Im Januar wurde die frühere Rhön-Klub-Präsidentin Regina Rinke 85. Jahre alt. Aufgrund der in der Pandemie geltenden Vorschriften war an Feiern zu diesem Zeitpunkt nicht zu denken. Doch dies wollte die Jubilarin nachholen.

Denn sie wollte den Freunden ihrer literarischen Werke ein besonderes Geschenk vorstellen und zugleich in einem Gottesdienst in der Mariä Himmelfahrtskirche selbst Dank sagen - für ihr inspirierendes Leben, das sie nicht nur quer durch die Rhön, sondern bis nach Afrika führte. Einer ihrer Herzenswünsche ist es, armen Kindern in Gahunga in Ruanda eine Schulausbildung zu ermöglichen. Ihr im Gemeindehaus vorgestelltes Buch hat den passenden Titel "Lebens-Wandel – mein langer Weg nach Afrika".

22 Jahre lang Präsidentin des Rhönklubs

Regina Rinke verbrachte in der Niederlausitz ihre Kindheit und legte dort ihr Abitur ab. 1954 setzte sie sich in den Zug nach Würzburg, um Lehramt zu studieren, wo sie auch ihren späteren Mann Günter kennenlernte. Beide erhielten in Wildflecken eine Lehrerstelle. 1966 traten beide in den Rhönklub ein. Gerne erinnert sich die Jubilarin an diese Zeit, an die Tanzgruppen, Kinderfest oder an die Familienwanderungen. Über 22 Jahre führte sie den Rhön-Klub als Präsidentin. Aufgrund ihres Alters legte sie die Wanderschuhe ab und schnürte den Rucksack immer seltener.

Dafür packte sie die Reisekoffer. Sie wollte etwas von der Welt sehen. Ihre Wege führten sie nach Polen, Portugal, Italien, Israel und nach Afrika. In das Land, das sie nun ihr Rhöner Herz schenkte. Immer wieder zog es sie dorthin und war von den erbärmlichen Lebensumständen erschüttert. Nach dem Tod ihres geliebten Mannes wurde ihr das eigene Haus und der Garten, die voller Arbeit steckten, in Wildflecken zu groß. Sie entschloss nach Bad Neustadt zu ziehen. "Mein Mann und ich lebten immer sehr bescheiden, eigene Kinder haben wir nicht und endlich kann ich das Geld sinnvoll einsetzen", so die Jubilarin.

Große Spendenbereitschaft für Abana Baseka in der Rhön

Die Zusammenarbeit des Bad Neustädter Dekanats mit Patres aus Ostafrika rief vor sechs Jahren ein Großprojekt namens "Abana Baseka", was soviel wie "lachende Kinder" bedeutet, ins Leben. Mittlerweile bestehen Beziehungen zu fünf Klöstern in Ruanda und Burundi und die Vermittlung von Patenschaften sei gut angelaufen, so Rinke, die als Pädagogin immer schon das Wohl vor allem von Kindern in ihren Lebensfokus hatte. Sie fügte an, dass auch die Spendenbereitschaft in der Rhön groß sei und so seien mittlerweile an die 300 Patenschaften mit Erwachsenen und für vielen Kindern entstanden, die ein Stück Lebenshilfe sind.

So bedankte sie sich bei allen Rhönern besonders, durch deren Spendenbereitschaft Großes realisiert wurde. Sie las aus ihrem Buch vor. Das 168 Seiten starke Werk mit vielen Bildern ist eine Biografie über ihr Leben, über Liebe und Tod und einer neuen Chance, die die Welt im Kleinen etwas besser macht. "Bildung ist der Schlüssel zum Erfolg. So wurde ihr der Bau einer ersten Schule zur Herzensangelegenheit", sagte Dekan Andreas Krefft, der Rinke als "Powerfrau" bezeichnete.

Nach seinen Worten sei das Buch nach drei Wochen "Lockdown" fertig gewesen. Vor Ort in Afrika seien Kinder neben dem Bus hergerannt und alle haben gerufen: "Regina, Regina". Dekan Krefft bezeichnete die Jubilarin als "besten Botschafter Deutschlands in Afrika. "Wir könnten ein ganzes Jahr für diese Lebensleistung feiern", so der stellvertretende Landrat Josef Demar. Er fügte an, dass man im ganzen Kreis stolz sein könne, ein solche Persönlichkeit hier zu haben.

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