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Rektor zollt Schülern und Lehrern dreimal Respekt

Die 9 b der Pullacher Mittelschule mit ihrer Lehrerin Franziska Kellner (r.) und Schulleiter Harun Lehrer (l.). Nach ihrer offiziellen Verabschiedung gingen sie alle zusammen zum Essen – da waren dann auch die Eltern dabei.

„Respekt, Respekt, Respekt“ hat Rektor Harun Lehrer Schülern und Lehrern bei der Abschlussfeier gezollt. In drei Durchläufen ging die Verabschiedung über die Bühne.

Pullach - Die Abschlussfeiern in der Josef-Breher-Mittelschule in Pullach waren immer bewegende Veranstaltungen, die musikalisch umrahmt worden sind von einer Schüler-Band und in der die Absolventen mit ihren Eltern verschiedenste Beiträge auf der Bühne verfolgten. Die Reden waren in der Regel kurz und launig. Heuer, im zweiten Jahr nach Ausbruch der Pandemie, fiel das Ganze ein wenig schnörkelloser aus – Väter und Mütter waren nicht eingeladen, und statt Live-Musik gab es Lieder vom Band.

Aufregung und Aufbruchstimmung

Trotzdem, ein wenig Aufregung und Aufbruchstimmung lag dennoch in der Luft in der Kagerbauerstraße, als unlängst die 9 a und die 9 b sowie die zehnte Klasse in drei Schichten ins Leben entlassen worden sind – beziehungsweise werden freilich einige der ehemaligen Neuntklässler weitermachen bis zur Mittleren Reife.

Videos mit Erlebnissen aus dem Schulalltag

Dabei wurden, weil es einfach nicht anders ging, die Rede-Beiträge noch ein wenig knapper gehalten; aber immerhin, auch für kleine Videos, die Erlebnisse der letzten Schuljahre festhielten, war schon noch Zeit. Nach dem jeweils offiziellen Programm versammelten sich die Absolventen der drei Klassen dann immer noch im Pausenhof – für ein letztes gemeinsames Foto mit ihren Lehrern. Am Rand standen die Schulsozialarbeiter und lächelten stolz. Dann gingen die jungen Leute alle zusammen und auch mit ihren Familien zum Essen – was aber keine Schulveranstaltung mehr war.

Von der Corona-Pandemie nicht aus dem Konzept gebracht

Er zolle, meinte Schulleiter Harun Lehrer, in den drei Reden, die er an diesem Nachmittag vor den drei Klassen nacheinander hielt, allen Beteiligten, Schülern wie Lehrern, „Respekt, Respekt, Respekt“ für das Geleistete. Trotz des „Durcheinanders und der Widrigkeiten“, für die Corona in der Schule gesorgt hat, hätten sie sich nie drausbringen lassen. Immer wieder mussten in der Kagerbauerstraße Schüler in Quarantäne, einmal hatte sich herausgestellt, dass ein Kind, das im Schulbus saß, infiziert gewesen ist. Distanz-Unterricht, Wechselunterricht, ständiges Lüften im Unterricht: gehörten freilich auch in der Pullacher Mittelschule in den letzten Monaten zum Alltag. Aber jetzt, meinte Harun Lehrer zu den angehenden Erwachsenen, hätten sie alle ihren „Abschluss erlangt. Den kann Euch keiner mehr nehmen“.

Erfolgreicher Jahrgang

Der Jahrgang heuer, meinte er in einer Pause zwischen den Feiern, die auch zum Lüften genutzt wurde, sei durchaus „erfolgreich“ gewesen. Von den Neuntklässlern haben bis auf zwei Schüler alle bestanden, der Jahresdurchschnitt lag bei etwa 2,4 bis 2,5. In der zehnten Klasse gab es zwei Schülerinnen, die eine 1,2 auf dem Zeugnis der Mittleren Reife mit nach Hause trugen – Emmanouela Chronaki und Jessica Ruland. „Das ist“, sagte Harun Lehrer, „eine Wahnsinns-Leistung.“

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