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Sachbuchautor Marc Friedrich bei „VIERTEL NACH ACHT“ - „Wir werden schleichend enteignet“

Mittwochabend. Eine neue Ausgabe der Sendung „Viertel nach Acht – der Talk, der Schlagzeilen macht“. Neue Themen, neue Aufreger, neuer Streit!

Die Gäste am Mittwoch:

Unternehmerin und FDP-Politikerin Lencke Wischhusen, Sachbuchautor Marc Friedrich, Unternehmer Dirk Roßmann, BILD-TV-Chef Claus Strunz und BILD-Moderatorin und Bestsellerautorin Nena Schink.

Sachbuchautor Marc Friedrich regt sich über die Inflation auf. Wir seien in einer „historischen Nullzins-Phase“, bekämen „alle kein Geld mehr auf unser Sparbuch.“ Zudem werde „die Kluft zwischen Arm und Reich immer größer“, so Friedrich.

Und: „Wir werden alle schleichend enteignet!“ Denn: „Inflation ist nichts anderes als eine versteckte Steuer.“

▶︎ „Wir alle verlieren 4 Prozent Kaufkraft“ und das werde weiter voranschreiten. „Ich kann Ihnen sagen: Die Inflation ist da, sie wird bleiben, sie wird stärker werden, sie wird auch nicht mehr verschwinden.“

Sein Fazit: „Die Menschen verlieren das Vertrauen in das Geldsystem.“, so der Sachbuchautor, weswegen man jetzt aktiv werden müsse.

BILD-TV-Chef Claus Strunz erzählt von einer spannenden Studie über Atomenergie.

▶︎ Demnach könnten sich 43 Prozent der Deutschen vorstellen, dass Deutschland länger auf Atomkraft setzt als geplant. Das sei „eine spektakuläre neue Zahl“. Denn die Mehrheit wollte bisher „dieses Teufelszeug“ Atomkraft lieber loswerden.

„Ich finde: Das gibt der Ampelkoalition eine historische Chance. Sie könnte mit dem Merkel-Murks rund um Fukushima ein für alle Mal Schluss machen und Atomenergie als Übergangsenergie reaktivieren.“

Wenn die Ampel das auf den Plan bringe, sei das eine „seriöse Zukunftspolitik.“ Natürlich, so Strunz, glaubt man hier erst mal, dass das mit den Grünen nicht möglich wäre.

Aber auch das offenbart die Studie: „Jeder vierte Grünen-Wähler kann es sich inzwischen auch vorstellen, dass Kernenergie eine mögliche Form ist, um in die Zukunft zu gehen.“

Sein Fazit: Die Grünen haben längst eingesehen, dass sich die Klimaziele nicht allein mit erneuerbaren Energien erreichen lassen werden.

„Das Klimaproblem ist ein Problem unseres Planeten“, das man „radikal“ angehen sollte, erzählt Unternehmer Dirk Roßmann. Denn: Die Treibhausgase stiegen kontinuierlich, was auch daran liege, dass jährlich 75 Millionen Menschen geboren werden.

Jährlich gebe man „200 000 Milliarden Dollar für Militär und Rüstung“ aus, weswegen Roßmann einen „revolutionären Gedanken“ vorschlägt: Man solle Abrüsten und das gesparte Geld für Klimaschutz ausgeben.

▶︎ „Wir haben in Afrika ein Riesen-Problem: Da gibt es in den meisten Staaten immer noch Geburtenraten von fünf Kindern pro Frau.“ Allein in Indien steige die Bevölkerung jährlich um 12 Millionen“, beschwert sich der Unternehmer.

Roßmanns Fazit: „In einigen Ländern dieser Erde würde ich – da bin ich total radikal – eine Ein-Kind-Politik machen.“

Heftiger Widerspruch in der Runde!

Doch Roßmann hält an seinem Gedanken fest: „Wenn man in China nicht vor 25 Jahren eine Ein-Kind-Politik gemacht hätte, dann hätten wir heute nicht in China 1,4 Milliarden Menschen, sondern 1,7 Milliarden Menschen, und je mehr Menschen auf diesen Planeten kommen, desto mehr Artensterben haben wir, desto mehr Regenwälder werden abgeholzt.“