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Serverfarmen in der Stadt: Die Strom-Monster

Kathedrale der Datenverarbeitung: Barcelonas Supercomputing Center befindet sich in einer ehemaligen Kirche. Bild: Mare Nostrum Barcelona

Mit der rasanten Digitalisierung werden weltweit mehr Rechenzentren benötigt. Ein aktuell gebautes Data Center verbraucht so viel Strom wie ganz Frankfurt. Geht das gut? Fragen an den Architekten Karsten Spengler.

Im Frankfurter Osten entstehen seit einiger Zeit Gebäude, die wie Fabrikhallen aus­sehen und mit Stacheldraht gesichert sind. Dahinter verbergen sich Rechenzentren, auch Serverfarmen oder Data Center ge­nannt. Sie gehören zu den größten Bauwerken, die zurzeit weltweit errichtet werden. Der Bedarf an solchen Zentren wächst dramatisch. Karsten Spengler, der als Di­rektor bei der internationalen Ingenieursfirma Arup in Frankfurt deren Science, Industry & Technology Business leitet, widmet sich seit zwei Jahrzehnten der Planung von Re­chenzentren.

Laut dem Frankfurter Klimaschutzbericht wird die Stadt wegen des Energiebedarfs ihrer Server ihr Energieziel für das Jahr 2050 nicht erreichen. 2020 haben sie 1600 Gigawattstunden Strom verbraucht, das sind sechzig Prozent mehr, als der Verbrauch der gut 400.000 Frankfurter Haushalte betrug. Wie reagieren Sie auf diese Problematik?