Germany

Soziale Medien: Laschet und Baerbock Opfer organisierter Wahlkampfbeeinflussung

Köln -

Der Bundestagswahlkampf ist offenbar durch koordinierte Hashtag-Wellen von gut organisierten Interessengruppen beeinflusst worden. Zu diesem Ergebnis kommt eine Untersuchung des Recherchezentrums „Correctiv“. Danach sind vor allem CDU-Kanzlerkandidat Armin Laschet und die Kanzlerkandidatin der Grünen, Annalena Baerbock, zum Zielobjekt von Fake News geworden. Laschet sei von der Gruppe „Zerstörung der CDU“ attackiert worden, hieß es. Über Baerbock habe ein Instagram-Account mit dem Titel „fckdiegruenen“ Falschnachrichten verbreitet.

Die Gründer der Desinformations-Gruppen kombinierten Fotos der Politiker mit gefälschten Zitaten. Diese wurden mit einem Hashtag versehen, der von vielen Personen in einem kurzen Zeitraum verbreitet wurde. „Man spricht sich ab, um Hashtags wie #laschetverhindern, #laschetschreibtab oder #laschetluegt auf Twitter in die Trends zu bringen. Wenn viele Accounts innerhalb kurzer Zeit einen Hashtag benutzen, wird dieser auf Twitter öffentlich hervorgehoben und fällt so noch mehr Menschen auf“, heißt es in dem „Correctiv“-Bericht.

„Nachweislich gesteuert“

Hinter den „Tweet-Storms“ stehen teilweise Privatleute, aber auch prominente Politiker von Grünen und Linken sowie Umweltaktivisten. So warb der Twitter-Kanal von „Fridays for Future“ dafür, dem Kanal „Zerstörung der CDU“ beizutreten. „Die lautstarke und regelmäßige Empörung über Armin Laschet in den sozialen Medien war also nachweislich eine gesteuerte Meinungsmache“, schreibt „Correctiv“.

So war Laschet in den sozialen Netzwerken unterstellt worden, er sei nicht in dem vom Hochwasser betroffenen Ort Stolberg gewesen, sondern habe vor einem Greenscreen gestanden. Die „Aktion Lichtblicke“ in NRW, bei der Laschets Frau Susanne Schirmherrin ist, wurde beschuldigt, Fluthilfen veruntreut zu haben.

Baerbock wurde unterstellt, sie wolle Silvesterfeuerwerke und die Haustierhaltung verbieten, um CO2 zu sparen. Ein Foto aus dem Jahr 2019, das Baerbock mit dem US-Milliardär George Soros zeigt, bediente Verschwörungstheorien.

Josef Hovenjürgen, Generalsekretär der NRW-CDU, sagte dem „Kölner Stadt-Anzeiger“, das gezielte Verbreiten von Fake News habe das Wahlkampfklima vergiftet. „Auch die SPD hat sich mit einem Wahlkampfspot mit üblen Verleumdungen über den Chef der NRW-Staatskanzlei an der Schmutzkampagne beteiligt.“

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