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Soziales Projekt „Gemein-Statt“ in Großalmerode geht an den Start

Engagieren sich für die „Gemein-Statt“: Pfarrer Jörn Jakob Klinge (von links), Norbert Golombek, Bürgermeister Finn Thomsen, Evelyn Siebert (Flüchtlingshilfe), Hausbesitzer Uwe Barchfeld, Tanja Heidrich (Kirchengemeinde), Arne Störmer (Seniorenrat), Jana und Tanja Noll (Kirche), René Schneider und Andrew Bunse-Gies vom Verein Lebensqualität vor dem ehemaligen Rewe-Markt in Großalmerode.

Die „Gemein-Statt“ soll ein Treffpunkt werden, generationsübergreifend und für alle Großalmeröder. Gleichzeitig soll sie Menschen helfen, denen es finanziell weniger gut geht.

Großalmerode – Die Rede ist von der geplanten „Großalmeröder Gemein-Statt“. Auf 100 Quadratmetern, in einem Teil der Räume, in denen früher der Rewe-Markt in Großalmerode untergebracht war, soll in den kommenden Monaten viel passieren. Am Donnerstagabend, vor der Versammlung der Stadtverordneten in Großalmerode, gab es eine Begehung der Baustelle, mit Bürgermeister Finn Thomsen, Pfarrer Jörn Jakob Klinge von der Gemeinde am Hirschberg, Mitgliedern der Kirchengemeinde, sowie ehrenamtlich engagierten Großalmerödern, die an dem Projekt mitwirken möchten und Hausbesitzer Uwe Barchfeld.

Für das Projekt „Gemein-Statt“ wird in den ersten 18 Monaten die Kirchengemeinde die Trägerschaft übernehmen. Bis dahin soll sich ein gemeinnütziger Verein gegründet haben, der sich um die Belange der „Gemein-Statt“ kümmern wird. In den Räumen sollen eine Kleiderkammer sowie eine Lebensmittelausgabe untergebracht werden. Namen dafür gibt es schon, so Pfarrer Jörn Jakob Klinge: Stoff-Wechsel und Futter-Krippe sollen die beiden Einrichtungen heißen.

„Dass der Bedarf da ist, hat schon der Gabenzaun an der Stadtkirche gezeigt“, sagt Bürgermeister Finn Thomsen. Als die Tafeln während der Corona-Pandemie schließen mussten, konnten dort Spenden für Bedürftige in Großalmerode aufgehängt werden. Die Nachfrage sei groß gewesen, erinnern sich Thomsen und Klinge.

Im „Kümmer-Kasten“ soll es künftig kostenlose Beratung geben und in der „Werk-Statt“ sollen alte Haushaltsgeräte, PCs und Fahrräder repariert werden. Eine Küche wird eingebaut und eine Terrasse ist in Planung, sogar ein Café sei vorstellbar.

Als Nächstes steht der Einbau einer barrierefreien Toilette an. „Die Gemein-Statt soll Raum für die verschiedensten Projekte bieten und die Menschen zusammenbringen“, erklärt Finn Thomsen. Mit im Boot sind auch die Schulsozialarbeit der Valentin-Traudt-Schule sowie der Verein Lebensqualität. In der Versammlung der Stadtverordneten, im Anschluss an die Begehung, wurde beschlossen, das Projekt künftig mit 10 000 Euro jährlich vonseiten der Stadt zu unterstützen. Damit soll ein Teil der laufenden Kosten gedeckt werden.

Der Rest soll mit Einnahmen aus den Projekten Futter-Krippe, Stoff-Wechsel und weiteren, die noch entstehen sollen, gestemmt werden. „Natürlich werden wir auch auf Spenden angewiesen sein“, sagt Pfarrer Klinge. Anfang des Jahres soll das Projekt starten. Die „Gemein-Statt“ soll nie still stehen, sondern sich immer weiterentwickeln. Die Räume dafür stellt Uwe Barchfeld mietfrei zur Verfügung. (Wiebke Huck)

Infos gibt es unter Tel. 0 56 04/50 36

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