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Tatort-Dreh in Hamburg: Aufregung um Gebühren für Linksextremisten

Wilhelmsburg -

Ärger um neuen Hamburg-Tatort: Aktuell drehen Wotan Wilke Möhring (53) und Franziska Weisz (41) in der Hansestadt die Folge „Schattenleben“. Als Drehort hat sich die Produktionsfirma auch das linke Zentrum „M1" ausgesucht. Brisant ist, dass sich dort laut „Bild"-Informationen sonst Linksextremisten treffen.

Im neuen Hamburger Tatort soll es um Polizeispitzel in der linken Szene gehen. Einer der Drehorte, die sich die Produktionsfirma Wüste Medien" ausgesucht hat, ist das Zentrum „M1" in der Mokreystraße. Der Hamburger Verfassungsschutz bestätigte der Zeitung, dass es dort eindeutige Bezüge in die linksextremistische Szene gebe.

Ärger um Hamburger Tatort-Dreh

In einem gemeinsam verfassten Statement äußern sich das „M1" Kollektiv und das diesem nahestehende „GoMokry" Kollektiv zu dem Dreh. „Wir sehen es sehr kritisch, dass Polizeigewalt mit diesem Format salonfähig gemacht wird und die Polizei durch dieses Format überwiegend in ein positives Licht gestellt wird“, schreiben sie.

Die Tatort-Darsteller Franziska Weisz (41) und Wotan Wilke Möhring (53).

Die Tatort-Darsteller Franziska Weisz (41) und Wotan Wilke Möhring (53).

Kritik an Polizei: Linke nehmen Geld trotzdem an

Das Geld für den Dreh wollen sie trotzdem annehmen: „Die Einnahmen aus dem Dreh (ca. 3000€) werden ausschließlich für die Unterstützung von Menschen, die von Rassismus und anderen Formen von Diskriminierung und Gewalt, u.a. auch von Polizeigewalt, betroffen sind, genutzt.“

Politiker und Polizei sauer

Nun steht der Vorwurf im Raum, der NDR würde mit den Gebühren der Zuschauer Linksextremisten unterstützen. Der NDR habe auf Anfrage an die Produktionsfirma verwiesen, die Miete ihre Drehorte selbst an.

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Politiker und Polizeigewerkschaftler sind sauer. Hamburgs CDU-Fraktionschef Dennis Thering wird mit: „Es ist ein Unding, dass der Rundfunkbeitrag zur Finanzierung von Extremisten verwendet wird. Das muss Konsequenzen haben!“ zitiert. (mp)

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