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Tödlicher Unfall auf A94 Richtung München: Frontale Kollision - Polizei nennt traurige Details

Die A94 war stundenlang in Fahrtrichtung München komplett gesperrt. Am Morgen kam es dort zu einer Kollision, die ein Todesopfer gefordert hat.

Zum Unfall gibt es jetzt neue Details. Der 45-jährige Altöttinger sei am frühen Montagmorgen gegen 5.30 Uhr auf dem Standstreifen der Autobahn entweder sehr langsam gefahren oder habe gestanden, teilte die Polizei mit. Dabei sei ein anderes Auto auf seinen Kleinwagen aufgefahren und habe den Wagen des 45-Jährigen gegen die Mittelleitplanke gedrückt. Dann sei der Mann offenbar aus seinem Auto ausgestiegen, hieß es weiter.

Ein dritter Autofahrer kam demnach von hinten und wollte dem zuvor gerammten Auto ausweichen, das nun auf der Autobahn stand. Dabei übersah der Fahrer den 45-Jährigen, der zu Fuß auf der Autobahn unterwegs war, in der Dunkelheit und überfuhr ihn. Dieser starb den Angaben zufolge noch am Unfallort. Die beiden anderen beteiligten Fahrer seien leicht verletzt worden, hieß es von der Polizei. Zur genauen Unfallursache werde noch ermittelt.

Unfall auf der A94: 29-Jähriger überschlägt sich

Später verletzten sich an der Unfallstelle zwei Insassen eines Kleintransporters leicht, als sie auf einen stark bremsenden Sattelzug auffuhren. Die A94 wurde wegen der Unfälle in Richtung München zunächst gesperrt. Am Montagvormittag war die Fahrbahn nach Angaben eines Polizeisprechers wieder frei.

Am Sonntagabend hatte sich bereits ein 29 Jahre alter Autofahrer bei Alt­ötting mit seinem Auto überschlagen und wurde dabei tödlich verletzt. Der Mann kam von der Straße ab und wurde mit seinem Wagen in ein Feld geschleudert, wie die Polizei am Montag mitteilte. Bei dem Unfall am Sonntagabend krachte er gegen einen Strommast. Der 29-Jährige starb noch an der Unfallstelle. Warum er von der Fahrbahn abkam, war zunächst unklar.

Glücklich ging hingegen ein Unfall in Niederbayern aus: Ein Vater hat beim Ausparken seine eineinhalbjährige Tochter übersehen und mit dem Auto überrollt. Das Kind lief unbemerkt hinter das Fahrzeug. Da das Mädchen nicht unter die Reifen geriet, wurde es nur leicht verletzt. Es kam mit Schürfwunden zur Kontrolle in eine Klinik. Glück hatte in Lichtenfels auch ein Trio, das mit dem Auto ein Gasverteilerhäuschen rammte. Der Wagen drohte auf die angrenzenden Bahnschienen zu stürzen. Als die Polizei eintraf, drang aus dem Verteilerkasten hörbar Gas aus. In dem Auto saßen ein 44-Jähriger, bei dem ein Alkoholwert von über einem Promille festgestellt wurde, eine 46-Jährige und ein Jugendlicher. Wer gefahren ist, ist unklar. Laut Polizei gibt es unterschiedliche Aussagen dazu.

Update vom 18. Oktober, 11.36 Uhr: Nach aufwändigen Bergungsarbeiten aufgrund eines schweren Unfalls auf der Autobahn, wurde die Sperrung der A94 wieder aufgehoben, wie eine Polizeisprecherin auf Anfrage von Merkur.de mitteilte. Nahe der Anschlussstelle Mühldorf am Inn in Fahrtrichtung München kam es in den frühen Morgenstunden zu gleich zwei Unfällen. Ein 45-jähriger Mann verlor dabei sein Leben (siehe Update 9.23 Uhr).

Tödlicher Unfall auf A94: Pkw übersieht Mann in der Dunkelheit und erfasst ihn frontal

Update vom 18. Oktober, 9.23 Uhr: In einer Mitteilung hat die Polizei neue Informationen zu dem tödlichen Unfall auf der A94 herausgegeben. Ein 45-jähriger Altöttinger fuhr mit seinem Pkw „entweder sehr langsam auf dem Standstreifen oder er stand dort“, als ein weiterer Fahrer von hinten kam und auf den Pkw am Standstreifen auffuhr. Dadurch sei der Pkw des Altöttingers in die Mittelleitplanke geschoben worden.

Der 45-Jährige stieg aus seinem Wagen aus und befand sich dann zwischen seinem Auto und der Mittelleitplanke. Laut Polizei fuhr ein weiterer Pkw auf die Unfallstelle zu, konnte nicht mehr bremsen und versuchte, links am Pkw des Altöttingers vorbeizufahren. „Dabei nahm er den Fußgänger in der Dunkelheit überhaupt nicht wahr und erfasste ihn frontal“, heißt es im Bericht. Der Mann erlag noch an der Unfallstelle seinen Verletzungen. Die anderen Beteiligten wurden leicht verletzt.

An der Unfallstelle kam es noch zu einem weiteren Vorfall. Ein Lkw konnte nicht mehr rechtzeitig bremsen und fuhr einem Kleintransporter auf. Auch hierbei wurden zwei Personen leicht verletzt.

Nach tödlichem Unfall auf der A94: Autobahn Richtung München komplett gesperrt

Update vom 18. Oktober, 8.42 Uhr: Infolge der A94-Sperrung kommt es zu erheblichen Verkehrsbehinderungen. An der Unfallstelle hat sich über mehrere Kilometer ein Rückstau gebildet. Verkehrsteilnehmern wird geraten, die Bedarfsumleitung U22 zu nutzen. Die Aufräum- und Bergungsarbeiten dauern zur Stunde noch an.

Tödlicher Unfall: A94 Richtung München komplett gesperrt - Großeinsatz läuft

Ursprungsmeldung:

Mühldorf - Auf der A 94 hat sich am Montagmorgen (18. Oktober) ein folgenschwerer Verkehrsunfall ereignet - nahe der Anschlussstelle Mühldorf am Inn*. Neben drei Pkw waren bei der Kollision gegen 5.35 Uhr laut Erstmeldung des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd zwei Lkw beteiligt.

„Nach derzeitigem Erkenntnisstand wurde eine Person getötet und mehrere verletzt“, hieß es in einer Vorabinformation. Der genaue Unfallhergang war zunächst ungeklärt. Ein Großaufgebot an Polizei, Rettungskräften und Feuerwehr ist im Einsatz. Die A94 ist in Fahrtrichtung München derzeit total gesperrt. *Merkur.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.