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traurige Corona-Schulbilanz - 180 Tage kein normaler Unterricht

Die traurige Corona-Schulbilanz 180 Tage kein normaler Unterricht

Im Schnitt fand an 180 Tagen während der Corona-Pandemie kein normaler Unterricht in Deutschlands Schulen statt
Im Schnitt fand an 180 Tagen während der Corona-Pandemie kein normaler Unterricht in Deutschlands Schulen stattFoto: Annette Riedl/dpa

In der Corona-Krise waren die Schulen lange zu – die Kleinsten litten besonders unter der Pandemie. Wie viel Unterricht in den Schulen ausgefallen ist, wird durch eine Erhebung der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) deutlich.

Für die rund elf Millionen Schüler in Deutschland war laut der OECD-Studie seit Beginn der Corona-Pandemie 2020 bis Mai 2021 im Schnitt an MEHR ALS 180 TAGEN kein regulärer Unterricht möglich!

Heißt: An zwei Dritteln der rund 270 Schultage im Zeitraum zwischen Januar 2020 und 20. Mai 2021 konnte kein normaler Unterricht stattfinden.

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▶︎ Grundschulen waren im Schnitt 64 Tage komplett geschlossen und 118 Tage nur teilweise geöffnet (zum Beispiel im Wechselunterricht).

Weiterführende Schulen waren an 85 Tagen geschlossen und an 98 Tagen nur eingeschränkt in Betrieb

Gymnasien oder Berufsschulen waren 83 Tage zu und 103 Tage nur teilweise geöffnet

▶︎ Kitas waren im Durchschnitt 61 Tage vollständig geschlossen. Zahlen zum Teilbetrieb bei Kitas gibt es nicht.

Die OECD legte die mehr als 500-seitige Studie am Donnerstag vor, darin werden die Bildungssysteme der 38 OECD- und weiterer Länder miteinander verglichen.

Es wurde zudem untersucht, wie viel Geld die Länder für Bildung ausgeben oder wie Schulen und Kitas personell aufgestellt sind.

▶︎ Für Deutschland wird im diesjährigen Bericht hervorgehoben, dass sowohl in der Altersgruppe unter drei Jahren als auch im vorschulischen Bereich mehr Kinder an frühkindlicher Bildung, Betreuung und Erziehung teilnähmen als im OECD-Durchschnitt.

Die jährlichen Bildungsausgaben pro Schüler sind in Deutschland höher als im OECD-Durchschnitt.

ABER: Deutschland gibt dem Bericht zufolge bezogen auf sein Bruttoinlandsprodukt (BIP) weniger Geld für Bildungseinrichtungen aus als die OECD-Länder im Schnitt. 2018 waren es demnach 4,3 Prozent des BIP, verglichen mit einem OECD-Durchschnittswert von 4,9 Prozent.

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