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TSV Unterhaching startet in das Abenteuer Regionalliga

Unterhaching – Große Vorfreude bei den Basketballern des TSV Unterhaching. Am Samstag vollzieht mit dem Auswärtsmatch bei Fireballs Bad Aibling (19 Uhr, AIB-Dome, Otto-Weis-Straße 2, Bad Aibling) der Re-Start des Aufsteigers in die Regionalliga Süd. Nachdem die Vorsaison Corona bedingt bereits nach einem Spieltag wieder beendet wurde, gehen die Spieler von Chefcoach Stavros Tsoraklidis die herausfordernde Aufgabe in Deutschlands oberster Amateurliga des Basketballs umso entschlossener an.

Es heißt, schnell und gut aus den Startlöchern zu kommen. Denn die Südstaffel der „Regio“ umfasst nur acht Teams. Nach dem Grunddurchgang mit zunächst 14 Partien trennt sich die Spreu vom Weizen. Während die vier topplatzierten Mannschaften gegen die „Top 4“ der Regionalliga Nord in den Playoffs jeweils im Modus „best of three“ (2 Siege pro Runde und Gegner sind notwendig) um Meisterschaft und möglichen Aufstieg spielen, müssen die Teams auf den Plätzen 5-8 zusammen mit jenen aus der Nordstaffel einen weiteren Hin- und Rückspielturnus jeder gegen jeden absolvieren.

Die Stoßrichtung bei Tsoraklidis und seinem Newcomer-Team ist deshalb so ambitioniert wie klar formuliert. „Wir wollen möglichst in Playoffs, um mit dem Abstieg nichts zu tun zu haben“, so Tsoraklidis. Unterhaching möchte schließlich möglichst lange fester Bestandteil der Amateur-Eliteklasse bleiben. Die Rahmenbedingungen jedenfalls scheinen zu passen. Seit gut sechs Wochen arbeitet der 16 Akteure starke Kader konzentriert an Kraft- und Ausdauerwerten ebenso wie am technischen Fein-Tuning. Den begeisternden Fast-Break- und Power-Basketball, den die Youngster-Truppe bereits eine Etage tiefer in der Meistersaison der Zweiten Regionalliga gezeigt hatte, will Offensiv--Fan Tsoraklidis unbedingt beibehalten. „Aber in dieser starken Liga gilt es gerade auch, in der Defense konzentriert zu arbeiten“.

Gute Leistungen in den Testspielen

In den Testspielen hat die Umsetzung der Marschroute schon ganz gut geklappt. Gegen die Liga-Konkurrenten Bad Aibling und Rosenheim sprangen ebenso Siege heraus wie gegen Zweit-Regionalligisten Augsburg. Lediglich gegen Österreichs Zweitligisten Innsbruck musste man sich knapp geschlagen geben.

„Ein Fingerzeig sind die guten Tests, aber kein Gradmesser“, weiß der Headcoach. Der Deutsch-Grieche erwartet allesamt enge und harte Partien. „Es sind eigentlich ja nur Derbies“, unterstreicht Tsoraklidis den besonderen Reiz der Liga mit Gegnern wie den sehr ligaerfahrenen Baskets Vilsbiburg, dem Zuschauer-Krösus VFL Treuchtlingen und dem erklärten Favoriten BG Leitershofen aus dem Augsburger Land. Neben den Oberlandteams aus Bad Aibling und Rosenheim kommt es zudem gegen die blutjunge Talente-Truppe des FC BayernIII und die Topschmiede des MTSV Schwabing mit vielen Talenten aus der Nachwuchsbundesliga zu echten Highlights“.

Die Unterhachinger setzen gegen diese starke Konkurrenz neben seiner Dynamik vor allem auf den Teamspirit um ihren Top-Scorer Niklas Kropp. Mit dem Deutsch-Albaner Hergi Gjergji baut Tsoraklidis lediglich einen Neuzugang ein. Der Coach kennt die Qualitäten des Neuen, der nach fünf Jahren bei München Basket an den Hachinger Bach wechselt. „Ein erfahrener Regio-Spieler, guter Drive zum Korb, sehr solider Wurf und ein echter Defense-Spezialist sei das 1,88 Meter große Kraftpaket auf der Shooting-Guard-Position. Die Einordnung fällt dem Trainer leicht. Er hat mit Gjergji selbst lange zusammengespielt und den 22-Jährigen bei den Baskets auch als Trainer betreut. Doch der Auftakt für den Neuling wird kein leichter sein. Weil die dann renovierte Halle des Unterhachinger Gymnasiums erst nach den Herbstferien zur Verfügung steht, muss das Team seine nicht nur seine regelmäßig drei wöchentlichen Trainingseinheiten an der Grundschule am Sportpark verrichten. „Wir haben auch gleich noch fünf Auswärtsspiele in Serie zu absolvieren, ehe es für uns in die eigene Halle geht“, bedauert Tsoraklidis den schwierigen Terminplan. Es wird gelten, das ein oder andere dieser bereits wegweisenden Auswärts-Stahlbäder“ siegreich zu gestalten, um das Playoff-Ziel realistisch anfixieren zu können.

Im AIB-Dome steigt der Auftakt. „Gegen Aibling müssen wir gleich mit einem Sieg starten“. Die Kurstädter rechnet Tsoraklidis bei allem Respekt trotz ihrer gerade im Landkreis bestens bekannten Leistungsträger Omari Knox und Miljan Grujic (beide mit reichlich ProB-Profiliga-Erfahrung beim Nachbarn Oberhaching) nicht zu den Favoriten. „Wir sind aber auch keiner. Das wird eine ganz harte Nummer“, weiß der Coach. Es gilt, die große Vorfreude jetzt auf dem Parkett zu konservieren.

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