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Über 1600 Besucher bei Lenggrieser Kunstwoche

Günter Unbescheid, Vorsitzender der KVL, zeigte diesmal Fotos von Schamanen, die er vor 40 Jahren in Indien und Nepal aufgenommen hat.

Zum ersten Mal fand die Lenggrieser Kunstwoche heuer in der ehemaligen Kaserne statt. Mit über 1600 Besuchern kamen sehr viele Gäste - und ihnen gefiel es in den Räumlichkeiten überwiegend gut.

Lenggries – Vor wenigen Tagen endete die Lenggrieser Kunstwoche. Die Schau, die erstmals in einem leer stehenden Gebäude der Prinz-Heinrich-Kaserne stattfand, zog 1644 Besucher an. Damit wurden die Erwartungen der Organisatoren übertroffen. „Wir sind sehr zufrieden und freuen uns über die positive Resonanz“, sagt Günter Unbescheid, Vorsitzender der Künstlervereinigung Lenggries (KVL), auf Nachfrage unserer Zeitung. Die KVL hatte die Schau kurzfristig um eine Woche verlängert und nochmal am Samstagabend eine „Lange Nacht der Kunst“ mit Musik von Schorschi Unterholzner angeboten. Das kam gut an. „In der Zusatz-Woche waren es nochmal 300 Besucher“, berichtet Unterholzner.

Zum Vergleich: Die Schau fand in den vergangenen Jahren stets für zwei Wochen im Lenggrieser Pfarrheim statt. Hier zählte man durchschnittlich 900 bis 1000 Besucher.

Breites Einzugsgebiet

In der Kaserne nun hatten die Künstler auf zwei Etagen wesentlich mehr Platz zur Verfügung. „Es gab nur wenige Besucher, denen die Örtlichkeit nicht gefiel, und die es im Pfarrheim gemütlicher fanden“, berichtet Unbescheid. Die meisten Gäste hätten sich von der Kaserne „sehr zufrieden bis begeistert“ gezeigt. Auch die Spendenbereitschaft sei recht gut gewesen. Zudem konnten einige Künstler Werke verkaufen.

Das Publikum sei nicht nur aus Lenggries und Tölz gekommen, sondern aus dem Gebiet zwischen Garmisch-Partenkirchen, Ammer- und Tegernsee. „Dabei spielt auch immer eine Rolle, wo unsere Gastkünstler herkommen“, sagt Unbescheid. Erfreulicherweise seien heuer auch zahlreiche jüngere Kunst-Interessierte gekommen. Gelohnt hat sich laut Unbescheid auch die Werbung auf Facebook und Instagram. „Unsere Aktionen liefen da ganz gut.“

In Kürze gibt es Gespräche mit der Gemeinde

Mit der Einhaltung der Corona-Auflagen hätte es auch „so gut wie keine Probleme gegeben“, berichtet der Vorsitzende. „Die Leute hatten vollstes Verständnis.“ Nur vereinzelt habe man Diskussionen geführt.

Wie es jetzt weitergeht, will das Team der KVL in Kürze mit der Gemeinde besprechen. Eigentlich würde man gerne in der Kaserne bleiben, „aber wir müssen einfach mal schauen, wie sich alles entwickelt“, sagt Unbescheid. Denn auch im kommenden Jahr soll es eine Kunstwoche geben, und die zahlreichen finanziellen Förderanträge müssen schon in Kürze gestellt werden.

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