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„Urlaub, aber sicher“: Regio-Reisen beherrschen die Trends

Das Logo der Deutschen Bahn ist auf der Front eines ICE zu sehen.

„Urlaub, aber sicher“: Regio-Reisen beherrschen die Trends

Urlauber in Deutschland bevorzugen seit Beginn der Corona-Pandemie Ziele in ihrer Heimatregion und in Deutschland. „Was im Moment weniger gemacht wird, sind Reisen ins Ausland“, sagte die Geschäftsführerin der Messegesellschaft Ram Regio, Constanze Kreuser, am Donnerstag zum Beginn der „Reisen & Caravan“ in der Messe Erfurt. Auch die europäischen Nachbarstaaten seien von Interesse, Fernreisen hingegen wesentlich verhaltener nachgefragt.

Erfurt - „Urlaub, aber sicher“ - unter dem Motto verwandelt sich das Messegelände in Erfurt bis einschließlich Sonntag wieder in ein großes Reisebüro. Dann präsentieren nach Angaben der Veranstalter rund 200 Aussteller auf 16.000 Quadratmetern in zwei Hallen alles rund um die Themen Verreisen und Caravaning.

Trotz stetig steigender Corona-Zahlen soll die Messe mit einem sogenannten 3G-Plus-Modell garantiert bis zum Ende durchgeführt werden. Besucher müssen dabei geimpft oder genesen sein beziehungsweise einen negativen PCR- oder vergleichbaren Test vorlegen können - ein Antigen-Schnelltest reicht nicht aus. Gleichzeitig gilt auf dem gesamten Gelände keine grundsätzliche Maskenpflicht.

Besonders Wohnmobile und Caravans werden laut der Veranstalterin immer beliebter und hätten das „spießige Image“ längst abgelegt. Etwa 40 Marken und verschiedene Modelle sind auf der Messe vertreten. Aufgrund der gestiegenen Nachfrage stiegen die Preise für Neuwagen, aber auch für Gebrauchtfahrzeuge, sagte Kreuser. „Gleichzeitig sind kleinere, kompaktere Wagen begehrter, weil immer mehr Familien das Mobil auch als halbwegs normalen Zweitwagen nutzen.“ Vor allem Um- und Einbauangebote seien somit begehrt.

Für ihre Stellplätze werben in Erfurt rund 30 Aussteller für klassische Campingplätze in Deutschland, Niederlande und Österreich. Mit dem Caravaningboom einher gehe auch eine Verknappung von buchbaren Stellplätzen im Urlaub, so Kreuser. Ein Lösungsansatz sei das alternative Campen auf Pop-Up-Caravan- und Campingplätzen, also etwa leeren Festivalplätzen und großen Gartenflächen. „Diese temporären Plätze sind zum Trend geworden“, sagte Kreuser. dpa