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Vandalismus an Vereinsheimparkplatz in Wombach

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Jahrzehntelang gab es nie Probleme am vielgenutzten Vereinsheim in Wombach beziehungsweise dessen Parkplatz. Hunderte Fahrzeuge finden bei Veranstaltungen dort Platz und auch in der dazwischen liegenden Zeit war der Parkplatz immer geöffnet. Seit rund drei Jahren haben nun rücksichtslose Autofahrer den Parkplatz für "Fahrübungen" entdeckt – sehr zum Ärger der Anwohner und der Verantwortlichen des Vereinsrings Wombach.

"Meist in der Nacht, aber auch tagsüber fahren sie schon mit überhöhter Geschwindigkeit die Bachstraße hoch – mit Autos, Quads oder Motorrädern", berichtet der KCW-Vorsitzende und Anwohner Egbert Roth. "Dann beginnen oben auf dem Parkplatz die 'Fahrübungen'. Dabei entwickelt sich enorm Staub und auch der Lärm ist belastend für die Anwohner. Außerdem wird auch die Oberfläche des Platzes beschädigt und muss immer wieder ausgebessert werden. Ein weiteres Problem stellt auch der hinterlassene Müll dar", so Roth.

"Kein öffentlicher Parkplatz"

"Dabei ist dies kein öffentlicher Parkplatz", stellt der Vorsitzende des Vereinsrings, Klaus Roth, klar. Eigentümer sei die Stadt Lohr, Pächter die DJK Wombach. Der Parkplatz sei mit einer beidseitigen Schrankenanlage bereits vor Jahren gesichert worden. Auch diese sei beschädigt worden und konnte dadurch nicht mehr genutzt werden. Deshalb sei sie wieder entfernt worden. Nachdem die Belästigungen begonnen hatten, mussten die Betreiber des Vereinsheims wieder reagieren und fingen an, den Parkplatz auf beiden Seiten erneut abzusperren. Zunächst wurden Betonringe auf beiden Seiten aufgestellt und mit Ketten die Zufahrt abgesperrt. Später wurde ein Erdwall auf der Zufahrtsseite der Lebenshilfe angebracht, um die Zufahrt zu verkleinern. Das Problem bestand aber weiterhin, da die Ketten immer wieder durchgezwickt worden seien, berichten die Wombacher.

Betonringe direkt zerstört

Als neueste Tat seien die aufgestellten großen Betonringe direkt zerstört worden, weil der oder die Täter es nicht geschafft hatten, die daran befestigte Kette abzumontieren. "Egal, was gebaut wird, es wird immer wieder mutwillig zerstört", sagt Rainer Nätscher, der Vorsitzende der DJK Wombach. "Die Vereine sind bemüht, es ruhig zu halten, aber so langsam kommt es zum Unfrieden zwischen den Vereinsheimvereinen und den Anwohnern", schildert Nätscher ein weiteres Problem. "Was wir definitiv wissen ist, dass es keine Wombacher sind", bekräftigt Egbert Roth.

Um die Rowdys zu finden, werden die Vereine jetzt noch andere Ideen umsetzen. "Als erstes werden die Betonringe ausbetoniert, damit sie nicht mehr so einfach entfernt oder mutwillig zerstört werden können. In deren Mitte werden wir Ringe direkt einbetonieren und dann noch stabilere Ketten verwenden", plant Klaus Roth. Zudem möchte er eine Kamera installieren, deren Bilder ihm sofort aufs Handy geliefert werden. "Bevor wir Anzeige erstatten, möchten wir nun erst einmal an die Öffentlichkeit gehen", sind sich die drei Vertreter der Wombacher Vereine einig. Sie hoffen, dass sich jemand meldet, der etwas Konkretes gesehen hat, das den Wombachern hilft. "Die Täter müssen jetzt zeitnah gefunden und gestoppt werden", so die Vereinsvertreter.