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Verschärfung der Corona-Krise: NRW-Einzelhändler nach erstem Adventswochenende enttäuscht

Verschärfung der Corona-Krise : NRW-Einzelhändler nach erstem Adventswochenende enttäuscht

Bei einem Großteil der Einzelhändlerinnen und -händler in Nordrhein-Westfalen haben sich mit dem ersten Adventswochenende die Erwartungen aufs Weihnachtsgeschäft zerschlagen. Die Kundenfrequenz blieb vielerorts sehr niedrig.

Der NRW-Einzelhandel hat sich nach dem erstem Adventswochenende enttäuscht gezeigt. Die Kundenfrequenz sei nicht nur hinter der Vor-Pandemie-Zeit zurückgeblieben, sondern auch hinter der Vorwoche, teilte der Handelsverband Nordrhein-Westfalen nach dem ersten Advents-Samstagsgeschäft mit. Auch der Black Friday vor dem Wochenende habe meist keine spürbare Steigerung gebracht.

Die Erwartungen für das weitere Weihnachtsgeschäft hätten sich eingetrübt: Rund die Hälfte der Teilnehmer einer Umfrage des Handelsverbands in Nordrhein-Westfalen sähen das Weihnachtsgeschäft negativ, ein weiteres Drittel habe sich weder positiv noch negativ geäußert. Händler wie Kunden seien verunsichert, so der Verband in seiner Mitteilung.

„Die Folgen der dramatischen Verschärfung der Corona-Krise erreichen (...) den Einzelhandel“, sagte der Hauptgeschäftsführer des Handelsverbands Deutschland (HDE), Stefan Genth, laut einer Mitteilung am Sonntag zum deutschlandweiten Geschäft.

Für viele Unternehmen geht es laut dem Verband in diesem Weihnachtsgeschäft darum, ein schwieriges Jahr „noch einigermaßen zu retten“. Die letzten beiden Monate des Jahres sind für viele Einzelhändler die traditionell umsatzstärksten. Gerade klassische Geschenke-Branchen wie der Uhren- und Schmuckhandel oder der Spielwarenhandel erwirtschaften mehr als ein Fünftel ihres Jahresumsatzes in November und Dezember. Am vergangenen Wochenende hatte die Öffnung einiger Weihnachtsmärkte in NRW noch für eine spürbare Belebung gesorgt.