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Vettel hadert mit frühem Aus: Schumacher glänzt bei Hamiltons 100. Pole

Vettel hadert mit frühem Aus Schumacher glänzt bei Hamiltons 100. Pole

Für Formel-1-Neuling Mick Schumacher ist das Qualifying zum Großen Preis von Spanien wie erwartet früh vorbei - und doch ein überraschender Erfolg. Auch Sebastian Vettel hat frühzeitig Feierabend. An der Spitze zeigt Lewis Hamilton seine Extraklasse und fährt zum 100. Mal auf Startplatz eins.

Eine fahrende Legende ist Lewis Hamilton längst, aber der britische Rekordweltmeister pilotiert seinen Mercedes weiter von einer Formel-1-Bestmarke zur nächsten. In der Qualifikation zum Großen Preis von Barcelona ist der WM-Führende einmal mehr nicht zu schlagen und fährt in 1:16,741 Minuten auf Startplatz eins.

Knapp dahinter landet Herausforderer Max Verstappen, der Red-Bull-Pilot ist nur 0,036 Sekunden langsamer, das Spitzentrio komplettiert wie üblich Valtteri Bottas im zweiten Mercedes (+0,132 Sekunden). Es ist die 100. Pole Position, die Hamilton damit erobert, auf Platz zwei der ewigen Rangliste liegt mit weitem Abstand und 68 Qualifikationsbestzeiten sein Vorgänger im Silberpfeil, Michael Schumacher.

"Ich kann nicht glauben, dass es schon die Nummer 100 ist", sagte Hamilton, der seine erste Pole bereits in seinem Debütjahr 2007 eingefahren hatte: "Aber ich schulde das den Leuten im Werk für ihre Unterstützung. Wo wir mittlerweile stehen, ist riesig. Als ich 2013 zu Mercedes kam, hätte ich das nicht für möglich gehalten. Ich bin einfach dankbar."

Mick Schumacher wiederum steht in der Startaufstellung am Sonntag (15 Uhr/RTL, Sky und im Liveticker bei ntv.de) zwar deutlich weiter hinten, Platz 18 aber ist für den amtierenden Formel-2-Champion dennoch ein Erfolg. Denn nicht nur weist der Haas-Fahrer mit fast 0,7 Sekunden Vorsprung seinen russischen Teamkollegen Nikita Mazepin einmal mehr deutlich in die Schranken - der 21-Jährige schlägt auch Nicholas Latifi (Williams), der eine Zehntel langsamer ist als Schumacher. Auf Routinier Kimi Räikkönen auf Rang 17 fehlen trotz vermeintlich unterlegenen Autos auch nur 0,2 Sekunden.

Entsprechend zufrieden zeigt sich Schumacher anschließend im Sky-Interview: "Unsere Änderungen haben gut funktioniert, uns ist gelungen, mehr Grip auf die Vorderachse zu bekommen. Fazit: Sehr happy, das Team hat einen Mega-Job gemacht mit dem Auto."

Vettel nicht zufrieden, Pérez enttäuschend

Wesentlich weniger euphorisch kommentiert Sebastian Vettel seinen 13. Startplatz, nicht nur, weil Lance Stroll im anderen Aston Martin schneller fährt und zwei Positionen weiter vorne in der Ergebnisliste steht. "Ich hätte mir einen besseren letzten Schuss gewünscht, es hat nicht viel gefehlt. Der letzte Satz [Reifen, Anm. d. Red.] war nicht so gut, dann ist ruckzuck ein Zehntel weg", sagt der vierfache Weltmeister, der in British Racing Green bislang noch auf die erhoffte Verbesserung gegenüber dem desaströsen Vorjahr bei Ferrari wartet: "Morgen werden die Karten neu gemischt. Aber es wird schwer, die Position im Qualifying ist wichtig."

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Startplatz 13 - da hatte sich Vettel mehr erhofft.

(Foto: imago images/PanoramiC)

Im von Vettel avisierten, aber deutlich verpassten Q3 dominiert das Trio Hamilton/Verstappen/Bottas, das seit der Zieldurchfahrt in eben dieser Reihenfolge beim Grand Prix in Portugal vor einer Woche den Rekord für die häufigste Kombination auf dem Podium in der Formel-1-Geschichte hält. Auf Platz vier reiht sich in der Qualifikation in Barcelona Charles Leclerc im Ferrari ein, allerdings mit bereits 0,769 Sekunden Rückstand auf Hamilton. Als Fünfter überrascht Esteban Ocon (Alpine/+0,839), danach folgen Carlos Sainz (Ferrari/+0,879) und Daniel Ricciardo (McLaren/+0,881) mit knappem Abstand.

Als Achter enttäuscht Sergio Pérez (+0,960) im zweiten Red Bull, der Mexikaner muss morgen früh im Rennen viele Plätze gutmachen, um Verstappen im Kampf um den Sieg und damit die WM-Führung unterstützen zu können. Neunter wird Lando Norris (McLaren/+1,269), die Top Ten komplettiert der Lokalmatador und zweifache Weltmeister Fernando Alonso (+1,406) im Alpine.

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