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Video-Adventskalender: Mechernicherin verschenkt 24 Einheiten Yoga und Meditation

Mechernich-Kommern -

Ab morgen dürfen Kinder wieder bis zum 24. des Monats jeden Morgen ein Türchen oder ein Säckchen an ihren Adventskalendern öffnen – oftmals sind es in liebevoller Bastelarbeit hergestellte Kalender voller kleiner Überraschungen.

Dass aber auch die Erwachsenen in Zeiten, in denen nicht nur der übliche Weihnachtsstress ansteht, sondern auch eine Pandemie tobt und die Auswirkungen einer Flutkatastrophe zu bewältigen sind, eine tägliche kleine Freude vertragen könnten, brachte Katrin Zinke auf eine Idee: Warum nicht in der stressigen Vorweihnachtszeit sich selbst täglich beschenken und zwar mit dem, was die meisten Menschen am heftigsten vermissen? Zeit für sich selbst.

Besonderer Adventskalender: Mechernicherin zeigt Yoga-Übungen

Die Diplom-Sportlehrerin, Pilates-Therapeutin und Yoga-Lehrerin beschloss also, interessierte Menschen mit einem Adventskalender zu beglücken, der tägliche kleine Einheiten an Selbstfürsorge parat hält. Ein besonderer Adventskalender in besonderen Zeiten eben: „24 kleine Einheiten, in denen wir gemeinsam Übungen machen, meditieren, zu uns selbst kommen“, erklärt die 52-Jährige aus Mechernich-Kommern.

Die Teilnahme ist für alle kostenfrei: „Ich möchte meine Arbeit, die ich in das Projekt stecke, gerne spenden“, sagt Katrin Zinke. „Es wäre aber wunderbar, wenn die Menschen, die mitmachen, dafür dem Kinderschutzbund Mechernich eine Spende zukommen lassen.“ Dessen wichtige Arbeit sei in diesen Zeiten sehr erschwert worden: „Veranstaltungen und Aktivitäten, bei denen sonst Spendengelder für die Projekte des Kinderschutzbundes gesammelt werden, fanden oder finden wegen Corona nicht statt.“

Die Initiatorin des Adventskalenders macht dabei keine Vorgabe – es ist jedem selbst überlassen, ob und wie viel gespendet wird. „Am Ende werde ich allen Teilnehmern sagen, was wir gemeinsam für den Kinderschutzbund zusammengebracht haben.“

24 Einheiten fürs Wohlbefinden per Youtube oder Zoom

Katrin Zinke sagt von sich selber, sie sei eigentlich keine „Rampensau“. Sich selber vor eine Kamera zu stellen und zu filmen, würde ihr nicht leichtfallen. Allerdings verlegte auch sie aufgrund der Kontaktbeschränkungen in der Pandemie ihre Sportangebote ins Internet. „Per Youtube-Film oder live per Zoom-Konferenz konnte ich die Kursteilnehmer auch dann noch erreichen und trotz aller Widrigkeiten so etwas wie ein Gemeinschaftsgefühl vermitteln“, freut sich Zinke. Mittlerweile also ist sie an Kamera und Aufnahmetechnik gewöhnt, und so wurde das Projekt „Adventskalender“ zu keiner allzu großen Hürde mehr.

Das Wohnzimmer der Sportlehrerin wurde kurzerhand in ein Filmstudio umgewandelt, der Rest der Familie packt mit an, wenn es um technische Feinheiten, Werbung auf Social-Media-Kanälen oder die passende musikalische Untermalung geht.

„Es geht nicht darum, einen knackigen Po zu bekommen“

Wichtig ist der 52-Jährigen bei dem Adventskalender-Projekt das Miteinander – auch wenn nicht alle zur gleichen Zeit die nächsten 24 Tage die Übungen absolvieren. Keinesfalls müsse man bei der Teilnahme mit irgendeinem harten Training rechnen, „es geht nicht darum, bis Weihnachten einen knackigen Po zu bekommen“, versichert Katrin Zinke lachend.

Freuen würde sie sich, wenn die Übungen dem ein oder anderen in die Routine verhelfen, sich auch nach Heiligabend tägliche kleine Zeitinseln zu verschaffen, in denen man sich Gutes tut.