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Video: Auflösungserscheinungen bei Türkgücü - Gericht entscheidet über Sararer-Verbleib

Rene Vollath kassierte vier Gegentreffer.

München – Türkgücü München steht der nächste Umbruch bevor. Das zeigte auch die 1:4-Niederlage in Halle wieder. Teile der Mannschaft scheinen in Gedanken schon bei ihrem neuen Verein zu sein. Es ist ein Trend, der sich fortsetzt.

Schon beim 0:2 gegen Uerdingen enttäuschten die Münchner auf ganzer Linie. Dementsprechend forderte Interimstrainer Andreas Pumer – Serdar Dayat fehlte aufgrund von gesundheitlichen Problemen – gestern eine deutliche Leistungssteigerung von seiner Mannschaft: „Die Jungs müssen sich empfehlen, für den neuen Trainer oder auch für andere Vereine.“ Die guten Vorsätze wurden allerdings schon nach acht Minuten über den Haufen geworfen: Antonios Papadopoulos durfte aus 13 Metern unbedrängt schießen und bedankte sich mit dem Führungstreffer. Türkgücü spielte in der Anfangsphase ideenlos, ohne einen klar erkennbaren Plan. Gut, wenn man einen Petar Sliskovic im Team hat. Der 30-Jährige gab sein Comeback in der Startelf und köpfte nach einer Ecke gegen seinen Ex-Verein das 1:1. Den erneuten Rückstand verhinderte einer der zuverlässigsten Münchner, René Vollath, mit einer starken Parade gegen Terrence Boyd (39.).

Die Pleite gegen Halle im Video

„Die erste halbe Stunde waren wir noch im spielfreien Wochenende“, sagte Max Kothny in der Halbzeitpause. Auch zum Vertragsstreit mit Sercan Sararer äußerte sich Türkgücüs Geschäftsführer erneut: „Wir wollen den Spieler natürlich halten. Jetzt müssen wir schauen, was die Gerichte und die Anwälte entscheiden.“ Auf dem Platz drehte Halle in der zweiten Halbzeit auf: Stipe Vucur köpfte nach einer Ecke das 2:1 für Halle (60.). Michael Eberwein (65.) und Boyd (82.) erhöhten sogar noch auf 4:1. 

NICO SCHMITZ

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