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Warum wir uns der Zukunft widmen

Köln -

Liebe Leserinnen und Leser,

Neuer Inhalt

die beste Methode, die Zukunft vorherzusagen, besteht darin, sie zu erfinden. Dieser berühmt gewordene Satz des digitalen Pioniers Alan Curtis Kay, 1940 in Massachusetts geboren, ist heute so wahr wie damals. 2021, in Zeiten globaler Erwärmung, einer wachsenden Weltbevölkerung und mit den Erfahrungen der Pandemie, muss aber ein Wort hinzukommen: Wir müssen unsere Zukunft neu erfinden – und zwar immer wieder neu. Nur so haben wir sie selbst in der Hand, gestalten sie aktiv, korrigieren die unvermeidlichen Fehler früherer Erfindungen und Visionen. Nichts führt uns das deutlicher vor Augen als der Klimawandel.

Sich immer wieder neu zu erfinden, ist aber nicht nur reine Notwendigkeit, nicht nur Pflichtübung. Was sich neu erfindet, schlägt Funken, macht uns reicher als Individuen und als Gesellschaft. Das Medienhaus DuMont feiert in diesem Jahr sein 401-jähriges Jubiläum. Gedacht war das anders. Doch 2020, mitten in der Pandemie, war uns nicht danach zumute, rund zu feiern. Wir hätten das Jubiläum ausfallen lassen können.

Stattdessen haben wir es neu gedacht. Wir feiern mit #401 gerade nicht die Vergangenheit unseres Unternehmens, sondern die Zukunft, die Kunst, sich immer wieder neu zu erfinden. In zahlreichen Beiträgen stellen wir Ihnen Menschen aus der Region vor, die sich intensiv damit beschäftigen, wie wir nachhaltiger, fairer, gerechter und gesünder leben können.

Wir widmen uns aber auch der digitalen Vernetzung, die große Chancen birgt, übrigens auch für den (Lokal-)Journalismus, der relevanter ist denn je. Und wir beschäftigen uns mit der Frage, wie die Zukunft in der Region aussehen wird. Alan Curtis Kay hat sich beruflich übrigens mehrfach neu erfunden. Er war nicht nur Informatiker, sondern auch Jazzgitarrist und Komponist. Ich wünsche Ihnen, dass Sie die Neuerfindungen in Ihrem Leben, sei es im Beruf oder in der Familie, als bereichernd empfunden haben und empfinden. Und ich wünsche Ihnen mit unseren Beiträgen ein inspiriertes Lesen, Hören und Sehen.

Mit herzlichen Grüßen

Sarah Brasack

Stellvertretende Chefredakteurin