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Was in Schwerin und Berlin passiert, ist geschichtsvergessen

Er war ab 1981 SED-Mitglied, diente im Wachregiment der Stasi, war für den Unterdrückungsapparat ab 1987 Inoffizieller Mitarbeiter, verriet als „IM Martin“ mündlich und schriftlich Dritte an die sozialistische Diktatur. 2014 reiste er zum von Russland initiierten, ungültigen „Referendum“ über den Status der Krim auf die Krim, machte für Russlands Propaganda den „Wahlbeobachter“, während prorussische Milizen Journalisten verprügelten.

Heute ist Torsten Koplin als Co-Vorsitzender von Die Linke in Mecklenburg-Vorpommern der Ansprechpartner von Manuela Schwesig (SPD). Sie nimmt mit seiner Partei, die rechtsidentisch mit der SED ist, Koalitionsverhandlungen auf. Ein Mann, der Demokratie, Freiheit und Menschenrechte über Jahrzehnte offensichtlich verachtet hat, ist für Schwesig kein Hindernis, im Gegenteil: Die Linke sei „eine Partnerin, mit der wir unser Land gemeinsam voranbringen können“, sagte die Ministerpräsidentin.

Im Hinblick auf Russland wird man sich schnell einig sein. Schwesig gründete zu Beginn dieses Jahres eine als Klimaschutzstiftung getarnte Organisation, um die Nordstream-2-Pipeline fertigbauen zu können. Ein Geschenk für den Autokraten Wladimir Putin. Er nützt die steigende Abhängigkeit Deutschlands von russischem Gas bereits aus, man merkt es am Preis.

Eine Regierungsbeteiligung der Linken zeichnet sich auch in Berlin ab. Ausgerechnet in der Stadt, die nach vielen Jahren Rot-Rot-Grün nicht einmal mehr fähig ist, eine vernünftige, demokratischen Abläufen entsprechende Wahl zu organisieren.

SPD-Spitzenkandidatin Franziska Giffey (SPD) hat sich von den Grünen in die Wiederholung jener Koalition zwingen lassen, unter der der Berliner Flughafen erst jahrelang nicht fertiggestellt wurde und jetzt nicht funktioniert, unter der die Mieten explodiert sind, weil diskutiert statt gebaut wurde, unter der zahlreiche Parks zumindest nachts No-go-Bereiche geworden sind, während Clans weitgehend ungestört ihren Geschäften nachgehen und Linksradikale jahrelang rechtswidrig Häuser besetzen, als gehörten sie ihnen.

Es ist Verachtung für Anti-Totalitarismus, und es ist auch Geschichtsvergessenheit, die sich in den beiden Bundesländern (erneut) durchsetzt. Kaum jemand begehrt auf. Aber wenn die Bundeswehr als demokratische Parlamentsarmee einen Großen Zapfenstreich nach 20 Jahren Einsatz in Afghanistan vor dem Bundestag wagt, dann geht ein Sturm der Entrüstung durch Land und Medien.

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