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Wasserwacht Ammerland will mit Training und Schwimmkursen ins neue interkommunale Hallenbad

Der Münsinger Gemeinderat unterstützt die Wasserwacht Ammerland finanziell, die im neuen interkommunalen Hallenbad in Geretsried Kurse für Anfänger anbieten und ihr Training durchführen möchte.

Münsing – Der Freistaat ruft immer wieder dazu auf, dass Kinder schwimmen lernen. Mit der Aktion „Bayern schwimmt“ belohnt er jetzt sogar jedes Kind, das einen Schwimmkurs macht, mit einem 50-Euro-Gutschein. Gerade im Landkreis mit seinen vielen Seen und Flüssen ist es umso wichtiger, dass alle Mädchen und Buben sich sicher über Wasser halten können. Der Gemeinderat unterstützt deshalb die Wasserwacht Ammerland, die im neuen interkommunalen Hallenbad in Geretsried Kurse für Anfänger anbieten und ihr Training durchführen möchte. Mit mindestens 7300 Euro pro Jahr – eventuell auch mehr – will die Gemeinde den Wasserrettern unter die Arme greifen.

Zu viert hat die Vorstandschaft der Wasserwacht ihr Anliegen dem Gemeinderat in der Sitzung am Dienstag dargelegt. Der Vorsitzende Alarich von Schlichting berichtete von den zahlreichen Aufgaben der 78 Ehrenamtlichen – vom Wachdienst in der Station am Kapellenweg und Schwimmkursen über den freiwilligen Dienst „Helfer vor Ort“, der am Starnberger Seeufer im Notfall Erste Hilfe leistet bis die Rettungsdienste eintreffen, bis hin zum Naturschutz.

Sehr gutes Angebot aus Geretsried

„Nach jahrzehntelangem Vagabundieren brauchen wir einen festen Platz für unser Schwimmtraining mit geregelten Zeiten“, sagte von Schlichting. Bisher haben die Ammerlander Zeiten in den Hallenbädern in Starnberg, Penzberg, Ascholding und im alten Geretsrieder Bad gebucht. Jetzt bewarben sie sich um Einheiten im neuen Geretsrieder Schwimmbad – und erhielten „ein sehr gutes Angebot“, so der Vorsitzende. Die Wasserwacht könnte dienstags und donnerstags von 16.30 bis 18.30 Uhr mit den Kindern das halbe Lehrschwimmbecken belegen. Mittwochs könnten die erwachsenen Aktiven von 18 bis 20 Uhr im Sportbecken auf zwei Bahnen üben. Dadurch könnte man auch Jugendliche aus- und weiterbilden. Der Verein lebe davon, dass Nachwuchs nachkomme, sagte von Schlichting.

Alle drei Termine hätten im Jahr 20.100 Euro gekostet. Da das für den kleinen Verein nicht zu stemmen ist, hat man versucht, Kosten einzusparen. Der Donnerstag wurde wieder gestrichen, während der Ferien sollten keine Kurse stattfinden. Damit käme man auf 10 300 Euro jährlich. 3000 Euro könnte der Verein selbst aufbringen.

Einige Gemeinderäte wären bereit, auch 11.500 statt 7300 Euro zuzuschießen und damit den zusätzlichen Donnerstags-Anfängerkurs zu finanzieren. Regina Reitenhardt (Wählergruppe Münsing) und Ursula Scriba (Bürgerliste) betonten die Notwendigkeit von Schwimmkursen für die Kinder der Seegemeinde.

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Die Sommerkurse im Starnberger See, nach denen Professor Dr. Matthias Richter-Turtur (Grüne) fragte, würden trotzdem weiterhin stattfinden, sagte von Schlichting. Der Technische Leiter der Wasserwacht, Michael Döhla, zeigte sich überwältigt von der Unterstützung durch den Rat. „Wenn das so ist, werden wir nochmal prüfen, ob wir genügend Trainer für beide Tage zusammenbringen“, sagte er. Der Gemeinderat beschloss einstimmig, die entsprechenden Mittel im Haushalt 2022 einzustellen.

tal

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