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Weitere Klimaaktivisten müssen wegen Hungerstreiks in die Klinik

In Berlin sind am Samstag zwei der sechs Klimaaktivisten im Hungerstreik ins Krankenhaus gekommen. Die 19-Jährige Lina Eichler aus Hamburg war am Samstagmorgen zusammengebrochen und mit einem Rettungswagen in die Charité eingeliefert worden. Am Nachmittag habe ein Arzt im Camp auch dem 27-jährigen Jacob Heinze aus Dortmund dringend geraten, sich in Behandlung zu begeben, sagte Sprecherin Hannah Lübbert. Das habe er am Nachmittag auch getan. Ob die beiden jungen Erwachsenen ihren Hungerstreik danach fortsetzen wollen, sei noch unklar. Die übrigen vier Klimaaktivisten machten weiter, ergänzte Lübbert.

Insgesamt sechs Klimaaktivisten im Alter von 18 bis 27 Jahren haben am 30. August vor dem Reichstagsgebäude einen unbefristeten Hungerstreik begonnen. Ihr Ziel ist zum einen ein öffentliches Gespräch mit den drei Kanzlerkandidaten über die Realität des Klimawandels.

Sie verlangen außerdem die Einsetzung eines Bürgerrats, der der Politik Sofortmaßnahmen zum Klimaschutz vorgeben soll. Bereits am Dienstag war ein junger Mann im Hungerstreik vorübergehend in ein Krankenhaus gebracht worden, machte danach aber weiter.

Die Gruppe hat für das Gespräch einen Termin wenige Tage vor der Bundestagswahl vorgeschlagen: Donnerstag, den 23. September um 19 Uhr. Die sichtbar ausgezehrten Aktivistinnen und Aktivisten haben in einem Park am Spreebogen in der Nähe des Bundeskanzleramts ihr Protestcamp aufgeschlagen.

Nach Angaben der Grünen-Pressestelle hatten Annalena Baerbock (Grüne), Scholz (SPD) und Laschet (CDU) in der vergangenen Woche den Streikenden eine gemeinsame Botschaft übermitteln lassen. Demnach wären alle drei, „einzeln, persönlich und nicht öffentlich – nach der Wahl“ zu einem Gespräch bereit.

Streikende lehnen Kompromiss ab

„Die Voraussetzung dafür ist, dass Sie Ihre Protestaktion in dieser Form beenden“, heißt es in der Botschaft weiter: „Sie bringen sich selbst damit in Gefahr und motivieren womöglich auch andere junge Menschen zum Nachahmen.“ Den Streikenden reicht dies aber nicht aus. Sie bestehen weiterhin auf ein öffentliches Gespräch noch vor der Bundestagswahl.

Auch Umweltschutzorganisationen wie Greenpeace hatten die Klimaschützer gebeten, ihren Hungerstreik zu beenden. Man teile das Anliegen, appelliere aber aus Sorge um Gesundheit und Wohlergehen, „junges Leben nicht aufs Spiel zu setzen“.

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