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„Werde ich ihm noch beibringen müssen“: Hummels-Sohn jubelte über Eigentor des Papas

Herzogenaurach -

Er war der Pechvogel des EM-Auftaktspiels der deutschen Mannschaft. Ausgerechnet Rückkehrer Mats Hummels (32) entschied die Partie gegen Frankreich durch sein Eigentor. Auf der Tribüne der Münchner Arena litt Ehefrau Cathy (33) mit. Das Paar feierte am Dienstag (15. Juni) seinen sechsten Hochzeitstag. In der heimischen Wohnung hockte derweil Hummels‘ Sohn Ludwig vor dem Fernseher – und konnte die Szene gar nicht richtig einordnen.

Hummels junior hat sich nämlich über das Eigentor seines Papas gefreut. „Er weiß zum Glück noch nicht, was ein Eigentor ist. Er denkt: Ball im Netz ist immer richtig. Mir wurde zugetragen, dass er gejubelt hat. Das werde ich ihm wohl noch beibringen müssen“, sagte der Innenverteidiger der „Bild“. Sohn Ludwig ist dreieinhalb Jahre alt.

Bei einer verunglückten Abwehraktion traf der Dortmunder ins eigene Netz und besiegelte so 939 Tage nach seinem letzten Pflichtspiel die .

„An einem richtig guten Tag bekomme ich ihn vielleicht geklärt. Aber für einen Innenverteidiger war das vielleicht der unangenehmste Ball, den es gibt“, sagte der 32-Jährige. Er habe nach dem Fauxpas nicht groß aufgemuntert werden müssen. Jeder Fußballer wisse: „So einen extrem scharf hereingespielten Ball zu verteidigen, ist extrem schwierig.“

Dass er in der Szene „hölzern“ gewirkt habe, wie TV-Experte Bastian Schweinsteiger (36) befand, wies Hummels zurück. „Ich denke, Basti als ehemaliger Fußballer sollte besser einschätzen können, wie schwierig dieser Ball ist. Aber er darf als Experte natürlich seine Meinung äußern“, sagte der Weltmeister von 2014. Es gebe Eigentore, „bei denen man sehr viel ausrichten kann – und welche, bei denen man selbst wenige Optionen hat“, erläuterte Hummels: „Das Eigentor gegen Frankreich war keines, bei dem ich viel hätte anders machen können.“

Für das zweite Gruppenspiel gegen den Titelverteidiger Portugal am Samstag (18 Uhr/ARD und MagentaTV) forderte Hummels: „Wir müssen die Portugiesen gemeinsam stoppen.“ Das „Problem“ im Duell mit Cristiano Ronaldo und Co. sei „die Masse der guten Offensivspieler. 2014 war Ronaldo noch der Fixpunkt der Offensive. Jetzt haben sie eine große Fülle an herausragenden Spielern. Wir wollen gegen Portugal wieder, wie 2012 und 2014, eine gute Figur abgeben.“

Mats Hummels: Immer wieder Probleme mit der Patellasehne

Hummels verriet auch, dass ihm seine lädierte Patellasehne weiterhin Probleme bereite. „Es ist eine Achterbahnfahrt mit meiner Patellasehne. Gerade haben unsere Ärzte und Physios sie sehr gut im Griff. Vor dem Testspiel gegen Dänemark stand der Kurs klar auf Besserung. Dann habe ich im Spiel einen Schlag abbekommen, das hat nicht gerade geholfen. Aktuell bin ich komplett schmerzfrei, aber dafür mache ich auch viele Übungen, dehne mich sehr oft und lasse mich von den Physios behandeln. Wenn man älter wird, hat man mit solchen Dingen – leider – deutlich öfter und länger zu tun.“

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