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Wetter in Niedersachsen: Orkan entlädt sich mit „brachialer Gewalt“ – Sturmflut möglich

„Äußerst gefährlich“

Wetter in Niedersachsen: Orkan entlädt sich mit „brachialer Gewalt“ – Sturmflut möglich

Wetter in Niedersachsen: Tief Daniel könnte für heftige Sturmböen sorgen.

In Niedersachsen soll das Wetter am Mittwoch (01.12.2021) ziemlich stürmisch werden. Tief Daniel könnte für eine Sturmflut und heftige Orkanböen sorgen.

Göttingen – Mit Tief Daniel droht am Mittwoch (01.12.2021) in Niedersachsen ein schwerer Sturm. Sogar Orkanböen sind einem Bericht von Wetteronline.de zufolge möglich. Vor allem an der Küste soll sich der Sturm mit „brachialer Gewalt“ entladen, sodass sogar eine Sturmflut die Folge sein könnte.

„Zeitweise peitschen auch Orkanböen mit 120 Kilometer pro Stunde oder mehr gegen die Inseln. Zudem dreht der Wind dabei immer mehr in Richtung Nordwest. Die Folge ist eine Sturmflut – vielleicht sogar eine schwere Sturmflut“, erklärte Meteorologe Björn Goldhausen. Doch nicht nur an der Küste, sondern auch in anderen Teilen Niedersachsens könnte das Wetter ungemütlich werden.

Wetter in Niedersachsen: Besonderes Tiefdruckgebiet sorgt für heftige Sturmböen

Denn wie Wetter-Experte Goldhausen weiter berichtete, soll sich der Sturm im Laufe der Abendstunden ins Landesinnere verlagern. Während von Schleswig-Holstein bis nach Sachsen dann abgeschwächte Böen zwischen 60 und 80 Kilometer pro Stunde wehen sollen, könnten schwere Sturmböen über den Harz fegen – und das „mit Tempo 120 und mehr“. Tief Daniel weist aber auch eine meteorologische Besonderheit auf: „Im Gegensatz zu einem normalen Tiefdruckgebiet handelt es sich bei Daniel wohl um eine ‚Shapiro-Keyser-Zyklone‘“, so der Meteorologe. Im Gegensatz zu normalen Tiefdruckgebieten seien diese anders aufgebaut und aufgrund extrem hoher Windgeschwindigkeiten und geringerer Berechenbarkeit „äußerst gefährlich“.

Bereits im Oktober 2013 brachte Orkan Christian Böen von über 150 Kilometer pro Stunde über Niedersachsen. Mancherorts wurden sogar Geschwindigkeiten von beinahe 200 Kilometer pro Stunde gemessen. Auch in diesem Fall handelte es sich um eine Shapiro-Keyser-Zyklone. Ganz so heftig dürfte das Wetter am Mittwoch allerdings nicht ausfallen, sagte Goldhausen. (Nail Akkoyun)

Auch in Hessen drohen neben eisigem Wetter vereinzelte Sturmböen. In Kombination mit dem Schnee kann das gefährlich werden.