Hamburg – Das war nicht das Werk von Panzerknackern...

In Deutschlands bekanntesten Unfall-Hotspot, der Waitzstraße, donnerte jetzt eine Rentnerin (73) mit ihrem Mini in die Haspa.

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Ein Polizist blickt in den Mini der Rentnerin. Der Wagen wurde nach dem Crash zurückgesetzt

Foto: Thomas Knoop

Es war der mittlerweile 24. Schaufenster-Unfall. Dabei hatte das Bezirksamt Ende 2020 extra 150.000 Euro investiert und Vollstahlpoller, mit 600 Kilogramm schweren Fundamenten in der Erde, vor die Geschäfte bauen lassen. Laut einem Gutachter sollten diese Autos mit bis zu zwei Tonnen aufhalten.

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Der Papierkorb wurde aus der Boden-Verankerung gerissen

Foto: Thomas Knoop

Doch die ältere Dame verwechselte nun nicht nur Gas- und Bremspedal. Sie fuhr auch genau durch eine Lücke zwischen den Pollern – dort stand nämlich „nur" ein Papierkorb. Den fegte der Wagen ohne größere Probleme aus der Bodenverankerung. Dann krachte der Mini in die Schaufensterscheibe. Glas splitterte! In der Bank kippte ein großer Schrank um.

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Ein Polizist geht zur zerstörten Schaufensterscheibe des Haspa

Foto: Thomas Knoop

Kunden und Mitarbeiter in der Haspa schrien auf, Passanten auf dem Gehweg blickten geschockt zum Unfallort.

Die Mini-Fahrerin kam mit einem gewaltigen Schrecken davon. Der Verkehrsunfalldienst der Polizei übernahm die Ermittlungen.

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Der Schaden am Mini

Foto: Thomas Knoop