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Wipperfürth/Lindlar: So gehen die Gemeinden mit den Lockerungen für Gottesdienste um

Wipperfürth/Lindlar -

Zutritt nur für Personen, die gegen Corona geimpft oder genesen sind oder die einen aktuellen negativen Test nachweisen können. Für immer mehr Bereiche des öffentlichen Lebens gelten die jetzt die sogenannten 3G-Regeln.

Unterschiedlich gehen allerdings die Kirchengemeinden in Wipperfürth und Lindlar mit dem Thema um. Wir fassen den aktuellen Stand zusammen.

St. Nikolaus Wipperfürth

Zum 20. September wurden die Einschränkungen für die Teilnahme am Gottesdienst gelockert. Ein Anmeldung ist nicht mehr nötig, in den katholischen Kirchen in Wipperfürth dürfen sich die Gottesdienstbesucher ihren Platz frei aussuchen. Allerdings sollte man dabei weiterhin auf Abstand zu Personen aus anderen Haushalten achten.

Während des Gottesdienstes müssen alle Teilnehmer mindestens eine medizinische Maske tragen, auch beim Singen. Gebetsbücher werden wieder ausgelegt, die Körbe zur Kollekte werden angereicht. Das Weihwasserbecken bleibt noch leer. Die Gemeinde verzichtet ausdrücklich auf eine 3G-Regel. Ausnahmen sind etwa für Traugottesdienste möglich.

Evangelische Gemeinde Klaswipper

Die Gemeinde Klaswipper orientiert sich an den Regelungen der Landeskirche. Das bedeutet: Eine Anmeldung zum Gottesdienst ist nicht mehr nötig, während des Gottesdienstes müssen die Teilnehmer einen Mund-/Nasenschutz tragen.

Ausführende und Vortragende sowie Musiker sind von der Maskenpflicht befreit, wenn sie immunisiert oder getestet sind und ausreichenden Abstand zur Gemeinde einhalten. Die Kirchengemeinde in Wipperfürths Ortsteil Klaswipper hatte kürzlich ihren Konfirmationsgottesdienst unter freiem Himmel abgehalten.

In Klaswipper orientiert sich die Gemeinde sich an der 3G-Regel. Für die Weihnachtsgottesdienste, die ja in der Regel sehr gut besucht sind, gibt es allerdings bereits Überlegungen, nur Geimpfte und Genesene zuzulassen.

Katholischer Pfarrverband Lindlar

In den meisten katholischen Kirchengemeinden in Lindlar wurde am vergangenen Wochenende bereits die „3G-Regel“ eingeführt, allerdings nur für die Wochenend-Messen, so der Pfarrverband. Zum Teil wurde dies auch schon vorher ausprobiert, um die Stimmung unter den Gläubigen zu testen. Eine endgültige Entscheidung steht noch aus. Denn die 3G-Regeln bedeuten ja auch, dass einige Menschen vom Gottesdienstbesuch ausgeschlossen werden. Das gemeinsame Singen soll wieder möglich sein.

Evangelische Gemeinde Lindlar

Für Gottesdienstbesucher der Jubilate-Kirche gilt die 3G-Regel. Vorzulegen ist der Impf- oder Testnachweis entweder bei der Voranmeldung im Gemeindebüro oder vor dem betreten der Kirche. Beim Betreten und verlassen ist der Mundschutz zu tragen. Familien dürfen seit vier Wochen wieder zusammensitzen, ansonsten sind die Stühle im Zwei-Meter-Abstand markiert. Die Gottesdienste dauern maximal 45 Minuten, zwei Lieder mit Mundschutz sind erlaubt.

Während des Gottesdienstes zeigt eine CO2-Ampel, wie es um die Luft bestellt ist. Fenster und Türen stehen auch Durchzug, die Kirche wird beheizt. Abendmahlsfeiern entfallen, Pfarrer Stephan Romot bietet allerdings ein Hausabendmahl an. Eine Sonderlösung hat man für die Konfirmation gefunden. Dort wird das Brot mit Handschuhen an den Plätzen verteilt, 80 Einzelkelche sorgen für Kontaktlosigkeit.

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