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Wir dürfen die Nichtschwimmer-Kinder nicht hängen lassen!

Die Nichtschwimmer-Kinder aus der vierten Klasse der Brigidenschule müssen sich selbst darum kümmern, wenn sie schwimmen lernen wollen. Sie sind darauf angewiesen, dass ihre Eltern einen wie auch immer gearteten Ersatz finden. Das ist eine problematische Situation und wir sollten die Betroffenen damit nicht allein lassen.

Vorweg: Das ist eine unglückliche Situation, für die eigentlich keiner der Beteiligten etwas kann. Für die coronabedingte Schließung der Schulen können die Verantwortlichen nichts. Die Brigidenschule hat keine Möglichkeit, Nachholstunden anzubieten, weil sie auf die gebuchten Zeiten im Aquahaus in Ahaus angewiesen ist und zudem die Vorgaben zum Infektionsschutz beachten muss.

Die Aussage, dass für die Kinder nichts getan werden kann, ist trotzdem schwer verdaulich. Rund ein Drittel des Jahrgangs sind Nichtwimmer. Es ist davon auszugehen, dass sich viele Eltern um einen Ersatz – der derzeit schwierig zu bekommen ist – kümmern werden. Aber was ist mit dem Rest? Bei den Eltern, die für die Problematik nicht sensibilisiert sind, denen vielleicht das Geld fehlt für die kostenpflichtigen Kurse oder das Auto für die Fahrten nach Ahaus oder Schöppingen.

Diese Kinder dürfen wir nicht vergessen. Die Fähigkeit zu schwimmen ist dafür zu wichtig. Hier muss eine Lösung her – irgendwie.