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"Wir haben nie den Wurf gefunden" - LippeBaskets II verlieren deutlich

Gegen ein deutlich jüngeres Hagener Team mussten sich die LippeBaskets II geschlagen geben. Die LippeBaskets starteten stark, ließen aber genauso stark nach.

Oberliga (3) Herren

Bei der Niederlage in Hagen überragte für die zweite Mannschaft der LippeBaskets erneut Robin Brachhaus. Der in Topform aufspielende Brachhaus war unter dem Korb nicht zu stoppen. Seine Punkte waren ausschlaggebend für die starke Anfangsphase der Gäste. Mit einem schnellen 8:0 starteten die Werner und für die ersten sechs Zähler sorgte direkt Brachhaus.

In der Folge versuchte die Basketballakademie zumindest, den Centerspieler der LippeBaskets zu verteidigen, der traf aber weiter hochprozentig. Die Hagener brachte besonders ihre starke Wurfquote in die Partie. Über die gesamten 40 Minuten trafen die Hagener 13 Dreier, während die Wurfquote der LippeBaskets sehr zu wünschen übrig lies. Gerade einmal sechs Drei-Punkt-Würfe fanden ihr Ziel. Das waren damit erneut viel zu wenige Treffer aus der Distanz für das von erfolgreichen Würfen lebende Werner Spiel.

Besonders deutlich wurde die schwache Wurfquote nach dem Seitenwechsel. Gingen die LippeBaskets mit einem Rückstand von 37:41 in die Halbzeitpause, so wuchs der Rückstand in Hälfte zwei weiter an. Der starke Brachhaus traf zwar noch zum 41:41 (22. Minute), aber in der Folge lief bei den Wernern nicht mehr viel zusammen. Ein 2:23-Lauf aus Werner Sicht sorgte für klare Verhältnisse.

Jan König, der selbst krankheitsbedingt nur an der Seitenlinie stand, rief nach der Halbzeit rein: „Korb attackieren!“ und genau daran haperte es. Die LippeBaskets warfen weiterhin viel zu oft aus dem Corner und trafen nicht. Dadurch handelten sie sich schon vor den letzten zehn Minuten einen nicht mehr aufholbaren 47:66-Rückstand ein. Das nutzte Jan König dann, um allen Spielern viele Spielanteile zu geben.

Letztendlich stach am Samstagabend lediglich Robin Brachhaus heraus: Er alleine erzielte 32 Zähler. Die Niederlage fiel insgesamt höher aus, als es hätte sein müssen. Besonders die Anfangsphase zeigte, dass für die Werner in Hagen mit besserem Zusammenspiel, mehr Zug zum Korb und weniger schlechten Würfen von jenseits der Drei-Punkt-Linie deutlich mehr drin gewesen wäre.

Jan König war nach dem Spiel trotzdem nicht unzufrieden mit seiner Mannschaft: „Wir haben uns nicht von Hektik durch die Ganz-Feld-Presse anstecken lassen und haben den Ball dahin gebracht, wo er hinmusste: zu Robin. Unsere Verteidigung wurde im Laufe des Spiels besser.“

Für König entscheidend für den Einbruch im Spiel war das dritte Viertel: „Im dritten Viertel sind wir gut rausgekommen, Hagen hat dann auf eine 1-3-1-Zone umgestellt. Normalerweise bereut der Gegner das immer, weil wir hochprozentig aus der Ecke treffen. Das war heute leider nicht so. Wir haben nie den Wurf gefunden.“

LBW: F. Eckardt (2), Altmeyer (4), Dobijata, Westrup (6/2), Kahat, L. Eckardt, (2), Möllmann, Simeunovic (11/3), Köhler (3/1), Kauch (4), Brachhaus (32)