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Samsung perfektioniert das faltbare Smartphone weiter

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SRT-Bild Archivnummer: 3260001406, MALEDIVEN, Jutta Lemcke, Beschreibung: Malediven, Luxus-Resort Naladhu, private Ocean Villa mit Pool Honorarpflichtiges Motiv, www.srt-bild.de, Tel. 08171/4186-6, Fax 4186-85, Konto Postbank München IBAN DE73700100800384573808, BIC PBNKDEFF. Orig.-Name: 3_IMG_20211113_072406_KORR.JPG, Motiv max. verfügbar in 3648 x 2736 px.

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Fast 2.000 Euro kostet unser Testgerät - das Galaxy Z Fold 4 von Samsung. Wie praxistauglich ist das Falt-Flaggschiff in seiner vierten Generation?

Galaxy Z Fold 4 im Test

Dustin MERTES

Dustin MERTES

Fast 2.000 Euro kostet unser Testgerät - das Galaxy Z Fold 4 von Samsung. Wie praxistauglich ist das Falt-Flaggschiff in seiner vierten Generation?

2019 war es beim Mobile World Congress in Barcelona die dominierende Frage, mit der sich jeder Journalist beschäftigen musste: Sind faltbare Smartphones die Zukunft? Seinerzeit präsentierten Samsung und Huawei ihre jeweiligen marktreifen Interpretationen auf der größten Mobilfunkmesse der Welt und brachten die Technikwelt mit ihren biegbaren Displays zum Staunen. Gleichzeitig fragten Skeptiker nach Sinnhaftigkeit und Haltbarkeit der neuen Technik.

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Gerade Letztere bekamen kurz vor dem offiziellen Release des Samsung Galaxy Fold Rückenwind, als die Bildschirme diverser Testgeräte schon nach kurzer Zeit den Geist aufgaben. Samsung erlebte sein „Foldgate“ und veröffentlichte das erste Telefon der Reihe erst im September statt im Mai. 

Hoher Preis, wenig Zubehör

Allen Unkenrufen zum Trotz bringen die Koreaner über drei Jahre später bereits die vierte Generation des faltbaren Smartphones Galaxy Z Fold auf den Markt und konnten erneut einige Schwächen der Vorgänger ausbügeln. Beim Packaging bleibt man allerdings bescheiden. Das technische Wunderwerk kommt in einem unspektakulären Karton im Format des aufgeklappten Smartphones. Ein Ladekabel und der übliche Papierkram liegen bei, auf ein Netzteil oder gar Kopfhörer müssen Käufer des mindestens 1.799 Euro (UVP) teuren Smartphones verzichten. Auch der unterstützte S-Pen ist nicht im Lieferumfang enthalten. Unsere Test-Ausführung mit 512 GB Speicher schlägt gar mit 1.919 Euro zu Buche.

Im aufgeklappten Zustand erinnert die Displaygröße an ein kleines Tablet.

Im aufgeklappten Zustand erinnert die Displaygröße an ein kleines Tablet.

Foto: Samsung

Aber wer sich für ein Galaxy Z Fold interessiert, tut dies ohnehin nicht wegen des Zubehörs. In diesem Fall ist das Smartphone selbst der uneingeschränkte Star, man nimmt das 7,6 Zoll große Display aus der Packung und faltet es zusammen auf die halbe Größe. Keine Risse, keine Glassplitter, einfach ein faltbares Display, mit einer fühlbaren, aber gerade im täglichen Gebrauch doch recht unauffälligen Falz. Das Gerät wirkt massiv und stabil, sichtbare Schlitze, durch die Staub ins Innenleben gelangen könnte, fallen nicht auf. Mit einer Dicke von 15,8 Millimetern und einem Gewicht von 263 Gramm präsentiert sich das Falt-Flaggschiff als ein ziemliches Schwergewicht. Zudem ist das Gerät wasserfest nach dem IPX8-Standard. 

Bildschirm-Overkill

Wie schon bei den Vorgängern muss man das Fold nicht jedes Mal aufklappen, wenn man es benutzen will. Über den 6,2 Zoll großen, ungewöhnlich länglichen Außen-Bildschirm lässt sich das Falt-Flaggschiff benutzen wie jedes andere Smartphone. Wer also gerade unterwegs ist und keine zwei Hände zur Tablet-Bedienung frei hat, kann das Galaxy Z Fold 4 mit dem äußeren Screen nutzen. Sitzt man in einem Café oder zu Hause auf der Couch, klappt man das Smartphone auf und hat sofort die doppelte Display-Fläche zur Verfügung. Der Switch funktioniert geradezu perfekt, die Software springt rasend schnell um und man kann ohne Verzögerung seine Apps nach dem Aufklappen weiter verwenden. 

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Dabei hilft sicherlich der verbaute Qualcomm Snapdragon 8+ Gen 1-Prozessor, der das Samsung-Flaggschiff zur Höchstleistung antreibt und ein jederzeit flüssiges Nutzungs-Erlebnis garantiert. Die Bildwiederholfrequenz von bis zu 120 Hertz, welche das Smartphone selbstständig anpasst, um den Akku zu schonen, trägt ebenfalls zum blitzschnellen Gesamteindruck bei.  

Wo wir schon beim Akku sind: Obwohl sich am 4.400 mAh-Akku nichts geändert hat, wurde die Laufzeit im Vergleich zum Vorgänger deutlich verbessert. Mit einem normalen Nutzungsverhalten kommt man problemlos über den Tag, längere Standby-Zeiten belohnt das Fold 4 mit beeindruckend langer Akku-Laufzeit von mehreren Tagen. 

Notizen machen, während man ein Video schaut? Kein Problem mit dem Galaxy Z Fold 4.

Notizen machen, während man ein Video schaut? Kein Problem mit dem Galaxy Z Fold 4.

Foto. Samsung

Anwendungsfälle

Aber wenn man schon ein aufklappbares Tablet in der Hosentasche mit sich herumträgt, will man das Feature natürlich auch so oft wie möglich nutzen. Besonders spannend ist die Technik beim Multitasking, wodurch sich bis zu drei Apps gleichzeitig auf dem 7,6 Zoll-Display platzieren lassen. Den Kombinationsmöglichkeiten sind kaum Grenzen gesetzt. Notizen während eines YouTube-Videos machen? Den Kalender parallel zu einem Teams-Meeting checken? Alles kein Problem!

Aber auch abseits des Multitaskings hat sich Samsung interessante Anwendungsfälle überlegt. Bei der Textverarbeitung lässt sich das Fold wie ein Mini-Laptop aufklappen, wobei die ebene Hälfte als Tastatur und die obere Hälfte als Textfeld agiert. Das funktioniert nach etwas Übung erstaunlich gut, auch wenn es noch keinen Laptop ersetzt. Für den Fall bietet Samsung die Möglichkeit das Fold mit der desktopähnlichen Benutzeroberfläche DeX an einem Bildschirm mit Maus und Tastatur zu betreiben. Auch bei Videokonferenzen bietet die Fold-Funktion den Vorteil, dass sich das Gerät wie eine stehende Webcam auf dem Tisch positionieren lässt. Oder man nutzt den Mechanismus, um bei Filmaufnahmen ganz neue Kameraperspektiven zu entdecken.

Damit der Nutzer in solchen Fällen im rechten Licht erscheint, hat Samsung ganze fünf Kameras in seinem Falt-Flaggschiff verbaut. Das Hauptmodul auf der Rückseite verfügt über drei Linsen (Normal, Ultraweitwinkel und Tele), zusätzlich gibt es bei beiden Displays noch eine Selfie-Kamera. Im aufgeklappten Zustand befindet sich diese versteckt hinter dem Bildschirm. Größtenteils sind die verbauten Kameras mit denen von Samsungs normaler Galaxy-Reihe identisch, lediglich die zehnfache Zoom-Linse aus dem Galaxy S22 Ultra fehlt. Wer auf den extremen Zoom-Faktor verzichten kann, dürfte an den Ergebnissen des Fold 4 kaum etwas auszusetzen haben. Gerade mit dem aufklappbaren Bildschirm lässt sich der Bildausschnitt mit allen Details perfekt kontrollieren und das anschließende Durchschauen der Bilder macht auf dem grandiosen Display umso mehr Spaß.

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Samsung perfektioniert seine faltbaren Smartphones in der mittlerweile vierten Generation weiter und hat viele Kinderkrankheiten der aufwendigen Technik mittlerweile überwunden. Die hohen Preise für die Falt-Technologie sind aber auch beim vierten Anlauf geblieben, in der verbauten Technik gibt es ansonsten kaum Unterschiede zur mindestens 500 Euro günstigeren Galaxy-Flaggschiff-Reihe. 

Ob ein aufklappbarer großer Bildschirm den Aufpreis rechtfertigt, muss letztendlich jeder Käufer selbst entscheiden. In jedem Fall hat sich Samsung auch im vierten Anlauf wieder viele spannende Anwendungsfälle ausgedacht, die zeigen, dass das Unternehmen an seine Falt-Flaggschiffe glaubt und sie nicht nur als bloßes Nischenprodukt vermarktet.  

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