Luxembourg
This article was added by the user . TheWorldNews is not responsible for the content of the platform.

Valentin Madouas gewinnt Auftakt der Luxemburg Rundfahrt

Das könnte Sie auch interessieren

Kaerjeng nach dem 0:1 / Fussball, Nationaldivision, Strassen - Kaerjeng / 11.09.2022 / Strassen / Foto: Christian Kemp

BGL Ligue

Der Aufsteiger gewinnt erstmals ein Pflichtspiel gegen Angstgegner Strassen. Dabei zahlt sich vor allem die Geduld der Mannschaft aus.

BGL Ligue

Dejvid Sinani (Düdelingen - 21) / Fussball, UEFA Europa Conference League 2022/2023, Rückspiel / 25.08.2022 / F91 Düdelingen - KKS Lech Poznan / Stade de Luxembourg/ Foto: Yann Hellers

Der Meister führt die Tabelle der BGL Ligue mit 18 Punkten an. Derweil kassiert Strassen die dritte Niederlage in Folge.

MONZA, ITALY, 11. SEPTEMBER 2022: #5, Dylan PEREIRA of Luxembourg, the PORSCHE SUPER CUP Champion 2022. PORSCHE SUPER CUP race held in Italy on the Monza race course. Motorsport, PORSCHE SUPER CUP, 911 GT - , Fee liable image, Copyright © Arthur THILL / ATP images

Porsche-Supercup

MONZA, ITALY, 11. SEPTEMBER 2022: #5, Dylan PEREIRA of Luxembourg, the PORSCHE SUPER CUP Champion 2022. PORSCHE SUPER CUP race held in Italy on the Monza race course. Motorsport, PORSCHE SUPER CUP, 911 GT - , Fee liable image, Copyright © Arthur THILL / ATP images

Rennfahrer Dylan Pereira gewinnt den Porsche-Supercup und erfüllt sich damit einen Traum. Im letzten Rennen noch er nochmal bangen.

Formel 1

Winner Red Bull Racing's Dutch driver Max Verstappen celebrates on the podium after the Italian Formula One Grand Prix at the Autodromo Nazionale circuit in Monza on September 11, 2022. (Photo by Miguel MEDINA / AFP)

Formel-1-Pilot Max Verstappen kann sich schon im nächsten Rennen erneut zum Weltmeister krönen. Der Niederländer jubelt in Monza.

European-Cup

Raphael Guden (Berchem l.) gegen Valter Clady Miranda Soares (Drenth Groep Hurry-Up r.) / Handball, European-Cup, Berchem - Drenth Groep Hurry-Up / 10.09.2022 / Crauthem / Foto: Christian Kemp

Dem Gegner aus den Niederlanden wurden in Crauthem zu viele einfache Tore zugelassen. 30:32 verlor Berchem das Hinspiel.

Das Team Groupama-FDJ vollendet eine starke Leistung und dominiert die erste Skoda-Tour-Etappe.

Radsport

André KLEIN

André KLEIN

Das Team Groupama-FDJ vollendet eine starke Leistung und dominiert die erste Skoda-Tour-Etappe.

(ak/jg) - Valentin Madouas (Groupama-FDJ) darf sich nach seinem Auftaktsieg bei der 82. Skoda Tour Luxembourg als erster Fahrer das Gelbe Trikot überstreifen. Der 26-jährige Franzose gewann die erste Etappe über 163 Kilometer mit Start und Ziel in Luxemburg-Stadt vor dem Niederländer Sjoerd Bax (AlpecinDeceuninck/auf 3'') und seinem Landsmann Clément Berthet (Ag2rCitroën/auf 7''). 

MONZA, ITALY, 11. SEPTEMBER 2022: #5, Dylan PEREIRA of Luxembourg, the PORSCHE SUPER CUP Champion 2022. PORSCHE SUPER CUP race held in Italy on the Monza race course. Motorsport, PORSCHE SUPER CUP, 911 GT - , Fee liable image, Copyright © ATP images / MOLETI Gabriele
„Ich musste bis zum letzten Meter kämpfen“

Rennfahrer Dylan Pereira fällt nach seinem Supercup-Triumph ein Stein vom Herzen. Ein Verschnaufpause bekommt der 25-Jährige nicht.

Madouas setzte knapp zwei Kilometer vor dem Ziel zur Attacke an. Kurz zuvor leitete sein Luxemburger Teamkamerad Kevin Geniets (auf 8'') seinerseits mit einem taktischen Manöver die umkämpfte Endphase der Etappe ein, wurde aber wieder eingefangen und belegte am Ende als bester einheimischer Fahrer Rang 16. 

Valentin Madouas setze knapp zwei Kilometer vor dem Ziel zur finalen Attacke an.

Valentin Madouas setze knapp zwei Kilometer vor dem Ziel zur finalen Attacke an.

Foto: Stéphane Guillaume

Die Attacke von Kevin in der letzten Steigung war sehr wichtig. Sie hat das Rennen noch einmal schwerer gemacht und dafür gesorgt, dass die Konkurrenten ans Limit gehen mussten. Das Tempo sank, als sie ihn wieder eingeholt hatten. Ich merkte, dass ich noch Reserven hatte. Ich konnte anschließend kontern und somit von Kevins Arbeit profitieren“, analysiert Madouas. „Jetzt haben wir das Gelbe Trikot. Das ist schön, doch am Samstag wird abgerechnet. Wenn ich dort ganz oben auf dem Treppchen stehe und im besten Fall Kevin noch eine Etappe gewinnt, dann wäre das fantastisch. Im Zeitfahren werde ich einige Sekunden auf die Rivalen verlieren. Ich muss also theoretisch noch ein paar Sekunden herausholen, um eine Chance auf den Gesamtsieg zu haben. Aber jetzt ist es an den Konkurrenten anzugreifen. Wir befinden uns in der komfortableren Situation.“ 

Ausreißer wieder eingefangen

Schon früh im Rennen versuchte derweil eine Gruppe von sechs Ausreißern rund um Gil Gelders (Bingoal), Antonio Jesus Soto (Euskaltel), Niklas Eg (Uno-X), Tom Sexton (Bolton Equities) Justin Wolf (Leopard) und Kasper Viberg Sögaard (Riwal) ihr Glück. Die drei Topteams Trek-Segafredo, Groupama-FDJ und Quick-Step Alpha Vinyl kontrollierten jedoch zu jederzeit das Hauptfeld, sodass der Vorsprung der Gruppe nie mehr als sechs Minuten betrug. 

Michel Ries (M./134) und sein Team Arkéa bleiben in Lauerstellung.

Michel Ries (M./134) und sein Team Arkéa bleiben in Lauerstellung.

Foto: Stéphane Guillaume

Zwar keine Einzelaktionen, aber dafür ein starkes Rennen zeigten Ivan Centrone (Geofco) und Michel Ries (Arkéa), die sich beide mit acht Sekunden Rückstand auf den Tagessieger auf den Plätzen 32 und 35 klassieren konnten. „Für mich ist es wirklich gut gelaufen“, fasst Ries seine Leistung zusammen. „In den wichtigen Momenten konnten wir uns als Mannschaft gut positionieren. Wir haben jetzt drei Fahrer in Lauerstellung. Da ist natürlich noch alles möglich“, erklärt Ries. Einen Grund, die Taktik auf den folgenden Etappen zu ändern, sieht der 24-Jährige derzeit nicht. Er ist sich sicher, dass das Zeitfahren am Freitag rund um Remich über den Ausgang der Luxemburg-Rundfahrt entscheiden wird.

Bruderhilfe 

Tom Wirtgen (Bingoal) kann ebenfalls mit dem Ausgang der Etappe zufrieden sein, insbesondere weil sein belgischer Teamkamerad Gelders sich das Bergtrikot sichern konnte. „Ich war nicht weit von der Spitzengruppe entfernt. Ich hatte auch Hilfe von meinem Bruder Luc, der sich nicht so gut fühlte und deshalb Teamarbeit leistete“, sagt Tom Wirtgen. „Am letzten Berg waren meine Beine etwas schwer, aber dafür hat Gil das Bergtrikot erkämpft. Unsere Taktik wird es sein, ihn auf den kommenden Etappen zu unterstützen.“ 

Tom Wirtgen (v./86) konnte auf die Unterstützung seines Bruders Luc zählen.

Tom Wirtgen (v./86) konnte auf die Unterstützung seines Bruders Luc zählen.

Foto: Stéphane Guillaume

Persönlich hat der ältere der beiden Wirtgen-Brüder die finale fünfte Etappe von Mersch nach Luxemburg-Stadt ins Auge gefasst. Er will dort ein gutes Resultat erzielen. Einer, der froh war, einfach nurim Ziel angekommen zu sein, ist der aktuelle Luxemburger Meister Colin Heiderscheid (Leopard/auf7'41''). „Ich hatte keine hohen Erwartungen an diese bergige Etappe und wollte primär nur das Ziel erreichen“, erklärt Heiderscheid.„Auf der zweiten Etappe (heute)will ich dann vorne mitfahren. Die Anstiege dort sind weniger lang und insgesamt ist das Streckenprofil etwas flacher. Der letzte Berg vor dem Ziel wird die größte Herausforderung“, weiß der Luxemburger Meister. „Wenn ich diesen gut überstehe, dann versuche ich alles, um einen Platz unter den ersten Zehn herauszufahren.“   

In der heutigen schnelllebigen Zeit besteht ein großer Bedarf an zuverlässigen Informationen. Fakten, keine Gerüchte, zugänglich und klar formuliert. Unsere Journalisten halten Sie über die neuesten Nachrichten auf dem Laufenden, stellen politischen Entscheidern kritische Fragen und liefern Ihnen relevante Hintergrundgeschichten.

Als Abonnent haben Sie vollen Zugriff auf alle unsere Artikel, Analysen und Videos. Wählen Sie jetzt das Angebot, das zu Ihnen passt.

Lesen Sie mehr zu diesem Thema

Das größte und wichtigste Radrennen Luxemburgs steht im Kalender und wird bis einschließlich Samstag Radsport vom Feinsten liefern.

Skoda Tour LuXembourg 2021 - Photo: Serge Waldbillig / Skoda Tour LuXembourg

Die SkodaTour de Luxembourg findet im September statt - in deutlich größerem Rahmen als in den vergangenen Jahren. Acht WorldTour-Teams sind dabei.

Jesus Herrada (E/Cofidis) gewinnt die dritte Etappe - 3. Etappe - Mondorf/Diekirch - Skoda Tour de Luxembourg 2019 - Foto: Serge Waldbillig

Ivan Centrone fährt für ein Radteam aus der dritten Liga. Natura4Ever-Roubaix Lille Métropole lautet der sperrige Name seines Arbeitgebers. Der 24-Jährige will es bis ganz nach oben schaffen.

Ivan Centrone lässt sich feiern.