Germany
This article was added by the user . TheWorldNews is not responsible for the content of the platform.

2G oder 2G-Plus: Diese Corona-Regeln gelten beim Friseurbesuch

Von: Martina Lippl

Kommentare

Neue Corona-Regeln für den Friseurbesuch? Kommen flächendeckend 2G-Regeln?
Neue Corona-Regeln für den Friseurbesuch? Kommen flächendeckend 2G-Regeln? © Vaclav Salek/imago

Bayern macht’s vor: Beim Friseur gilt bereits die 2G-Regel. Nur noch Geimpfte und Genesene dürfen sich die Haare schneiden lassen. Werden die Corona-Regel jetzt für alle Bundesländer angepasst?

München - Um die vierte Corona-Welle in Deutschland zu brechen, wächst der Druck auf die Politik. Um die Pandemie in den Griff zu bekommen, werden Stimmen nach einem Lockdown und härteren Maßnahmen laut. Das kann Folgen für Friseur, Nagelstudio oder Tätowierer, den sogenannten körpernahen Dienstleistungen haben. Ein Besuch beim Friseur könnte in Zukunft nur noch für vollständig Geimpfte oder Genesene möglich sein. In Bayern gilt die 2G-Regel für einen Friseurbesuch schon. In Nordrhein-Westfalen dagegen ist ein Haarschnitt noch unter 3G-Bedingungen möglich, in Baden-Württemberg ist der Zutritt nach Vorlage eines PCR-Tests erlaubt.

Die scheidende Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und ihr designierter Nachfolger Olaf Scholz (SPD) beraten am Dienstagmittag mit den Regierungschefinnen und -chefs der Länder über die Corona-Lage. Ob Beschlüsse folgen ist zunächst noch unklar. Auch, ob es flächendeckend 2G für Friseurbesuchen vor Weihnachten geben soll, ist noch offen.

Beim Friseurbesuch ist Bayern angesichts der dramatischen Corona-Lage ziemlich streng. Es gilt die 2G-Regel. Ein negativer PCR-Test oder ein Antigen-Schnelltest reichen nicht aus. Ungimpfte dürfen sich in Bayern nicht die Haare schneiden oder den Bart pflegen lassen. Die Corona-Regel gilt seit dem 24. November 2021 - jedoch nur bis zum 15. Dezember. Eine Verlängerung ist möglich. In Landkreisen und kreisfreien Städten mit einer Inzidenz über 1000 dürfen Friseursalons doch weiter offen bleiben. Kunden als auch Friseure müssen in Bayern eine FFP2-Maske tragen. Der Mindestabstand sollte soweit möglich eingehalten werden. Es gilt eine Terminpflicht und die Hände müssen sich nach Betreten des Geschäfts desinfiziert werden. Ein zusätzlicher Test fürs Haarescheiden ist bislang nicht notwendig.

Allerdings gibt es Ausnahme für Ungeimpfte bei einem Friseurbesuch in Bayern:

Um das dramatische Corona-Infektionsgeschehen zu bremsen, haben neben Bayern besonders betroffenen Bundesländer ihre Corona-Regeln für Friseurbesuche angepasst.

(ml)

Auch interessant