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Bock auf Tuba, Bass und Nikolaiberg

Mehr als 400 Besucher ließen sich bei bestem Wetter auf dem Wartenberger Nikolaiberg von der Musik begeistern. Von den Regenschauern der vergangenen Tage war am Konzertabend nichts mehr übrig geblieben. Nur die verwaschenen Parzellgrenzen mussten nachgezogen werden, und das Konzert konnte wie geplant stattfinden.

Einen besonderen Draht zu Petrus haben anscheinend die Wartenberger, die sich nach einigen Regentagen über ein Konzert der Erdinger Kultband DeSchoWieda bei strahlend blauem Himmel freuen durften.

Wartenberg – Bürgermeister Christian Pröbst und Mitorganisator Max Kronseder mussten tagsüber noch zahlreiche Anrufer beruhigen, die an einer Durchführung zweifelten, und auch das Organisationsteam war gefordert: Am Spätnachmittag mussten noch alle Markierungen für die Parzellen neu aufgebracht werden, die von den Regenschauern weggeschwemmt worden waren.

So jubelten über 400 Fans auf dem Nikolaiberg der Band zu auf die Frage: „Habt’s ihr Bock auf Tuba, Bass und Nikolaiberg?“ Vom ersten Moment an rissen die fünf Vollblut-Musiker das Publikum mit, das zusammen mit den Musikanten „Heid moi ned an moing denga“ wollte. Als absolut textsicher erwiesen sich die Besucher bei den Hits der Band wie dem „Grantler“, eine Spezies, die bei diesem Konzert kaum gesichtet wurde. Die Aufforderung „Lach amoi“, die auch auf vielen T-Shirts zu lesen war, erwies sich als überflüssig, denn schon bald breitete sich auf dem Nikolaiberg ein Festival-Feeling aus.

Sangen von der Heimat, wo man hingehört und sein will: die Band DeSchoWieda mit Sebastian Kronseder, Tobias Loechle, Max Kronseder, Felix Ranft und Flo Gröninger.

Auf den Bierbank-Couchen wurde im Takt gewippt, dazwischen ein Abstecher zu den Brotzeit-Hütten, bewirtet von Anton Müller vom Reiterbräu, ein kurzer Ratsch mit Bekannten – ein Konzertabend, wie man ihn lange vermisst hat.

So sang die Band von „Dahoam“ und der Heimat, wo man hingehört und sein will, lautstark unterstützt vom vielstimmigen Besucher-Chor. Speziell gewidmet wurden manche Lieder wie „mei Madl“ allen Dirndlträgerinnen oder der „Easyrider“ allen, die mit dem Radl gekommen waren. Auch einige Zündapp-Fahrer waren im Publikum, wie sich bei dem Titelsong zum Film „Ausgrissn“ der Wittmann-Brüder („Bleib gschmeidig“) herausstellte. Nicht fehlen durften die Kracher wie „Wos passiert do“ aus dem Video mit Monika Gruber im Oldtimer oder „Nimma“, bei denen es die Fans nicht mehr auf den Sitzen aushielten und sie aufstehen mussten.

Hier konnte sich jeder Besucher selbst feiern und singen: „i war dabei“, während auf dem Nikolaiberg „die ganze Welt abgeht“ und in den Parzellen rockte. Nach einigen Zugaben und einem gefeierten Löffel-Solo des Schlagzeugers verabschiedeten sich DeSchoWieda, und Sänger Max Kronseder versprach: „Mia seng uns wieda nächstes Jahr!“ Sein Dank galt allen Helfern, Vereinen und auch Nachbarn, ohne deren Hilfe ein solches Event nicht möglich gewesen wäre.

Ein kleiner Trost für die Fans: Der Kartenvorverkauf für den Kultursommer 2022 soll bereits am 1. Oktober 2021 starten. Karten gibt es noch für das Doppelkonzert von Julian Wittmann und dem Oimara, einem bayerischen Liedermacher vom Tegernsee (www.vg-wartenberg.de/wartenberg/kultursommer), das am Mittwoch, 11. August, nachgeholt wird. GERDA UND PETER GEBEL

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