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Borussias Trainer nach dem Sieg gegen Groningen: Hütter hofft auf noch mehr Rückkehrer in der nächsten Woche

Borussias Trainer nach dem Sieg gegen Groningen : Hütter hofft auf noch mehr Rückkehrer in der nächsten Woche

Adi Hütter bot beim 2:1-Sieg gegen Groningen fünf Spieler auf, die erst wenige Tage zuvor mit dem Training begonnen hatten. Nun erwartet Borussias Trainer die Rückkehr weiterer „Schlüsselspieler“. Ein Gewinner der Vorbereitung erhielt wieder einmal Lob.

Ergebnisse in Vorbereitungsspielen sind nicht wirklich wichtig, das hatte Adi Hütter im Verlauf der vergangenen Wochen durchaus schon einmal betont. Trotzdem dürfte Borussias Trainer am Samstagnachmittag glücklich gewesen sein über den dritten Sieg in Folge. Viel größeres Augenmerk legte Hütter beim 2:1-Erfolg gegen den FC Groningen indes auf die Rückkehr von gleich fünf EM-Fahrern, die nach nur wenigen Tagen im Trainingsbetrieb gleich mindestens 65 Minuten Spielzeit erhielten.

„Es ist natürlich nicht einfach: Auf der einen Seite will ich Stabilität reinbekommen, damit wir weniger Gegentore bekommen. Auf der anderen Seite sind fünf Spieler dabei gewesen, die erst zweimal trainiert haben“, sagte Hütter, der hinzufügte: „Wir haben noch viel zu tun.“ Es habe speziell in der ersten Halbzeit einige gute Phasen gegeben, doch im Spiel nach vorne, beim Anlaufen und den Balleroberungen müsse noch besser werden.

„Ich bin froh, dass jetzt erstmal alle da sind und wir die nächste Woche nutzen können, denn wir haben noch an vielen Schrauben zu drehen“, sagte Hütter. Dass Matthias Ginter, Nico Elvedi, Florian Neuhaus, Marcus Thuram und Yann Sommer schon wieder weit mehr als eine Halbzeit spielten und zudem Stefan Lainer und Lars Stindl nach ihren Blessuren ebenso einsatzfähig waren, stimmte den Coach zuversichtlich für das Pokalspiel beim 1. FC Kaiserslautern am übernächsten Montag. Dann könnte die Startelf theoretisch so aussehen wie am Samstag gegen Groningen.

Hütter bekräftigte auf jeden Fall, dass er mit den EM-Rückkehrern plane: „Es noch nicht so lange her, dass sie das letzte Mal gespielt haben, zudem haben sie im Urlaub auch ihr Programm bekommen, damit sie physisch auf einem so hohen Niveau sind, dass sie in neun Tagen in Kaiserslautern auch spielen können.“ Und bis dahin sollen möglichst auch ein paar derzeit verletzte Spieler zurückgekehrt sein. Das gilt vor allem für Jonas Hofmann, der am Ende der Trainingswoche und auch beim Test gegen Groningen fehlte.

„Es ist das, was er sich bei der Nationalmannschaft zugezogen hat. Jonas ist noch leicht lädiert, aber er ist auf einem besseren Weg. Ich hoffe, dass er nächste Woche einsteigen kann“, sagte Hütter über Hofmann, der bei der EM zwischenzeitlich mit Knieproblemen ausgefallen war. Das Gleiche gelte auch für Alassane Plea: „Dann haben wir wieder zwei Schlüsselspieler mehr. Wir hoffen, dass sie schnell wieder fit sind, auch ein Manu Koné, der ein großes Talent ist“, fügte Hütter hinzu.

Auch Ramy Bensebaini hat er noch nicht gänzlich abgeschrieben für den Pflichtspielstart. „Es kann sein, dass er nächsten Freitag oder Samstag einsteigen kann. Dann ist aber für mich die Frage, ob es ausreicht, mit ein oder zwei Trainingseinheiten in das Pflichtspiel zu gehen. Auf der anderen Seite bin ich beruhigt, wenn ich sehe, wie Joe Scally ihn derzeit ersetzt“, sagte Hütter. Scally spielte gegen Groningen auf der Linksverteidiger-Position und war der einzige Feldspieler, der nicht ausgewechselt wurde. „Das ist für mich für die Zukunft ein vielversprechender Spieler, der polyvalent einsetzbar ist. Mit 18 steht er auch physisch schon richtig gut da. Er hat auch heute wieder ein sehr gutes Spiel gemacht“, lobte Hütter den jungen US-Amerikaner.

Ebenso war dem Trainer nicht verborgen geblieben, dass Patrick Herrmann mit seinen beiden Torvorlagen maßgeblich am Sieg gegen Groningen beteiligt war. Erst verwertete Lars Stindl eine perfekte Freistoßflanke Herrmanns, dann landete eine scharfe Hereingabe abgefälscht im Tor der Niederländer. So endete die Vorbereitungsphase nicht nur ergebnistechnisch, sondern auch personell mit positiven Nachrichten.

Ob allerdings das gegen Groningen gewählte 4-2-3-1 zur Grundformation der Gladbacher werden könnte, darauf wollte sich Hütter noch nicht festlegen. „Wir sind unglaublich flexibel, sowohl was die Spieler betrifft als auch in den Systemen. Deswegen werde ich mir noch einige Gedanken machen, welches die beste Grundordnung für die Mannschaft ist.“ Eine gute Woche bleibt ihm noch bis zum Pflichtspielauftakt. Eine Woche, in der er zudem noch weitere Rückkehrer erwartet.

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