Mit dem Coronavirus infizieren sich in Brandenburg wieder mehr Menschen. Erstmals seit 5. Mai ist die Sieben-Tage-Inzidenz wieder dreistellig: In den vergangenen sieben Tagen steckten sich rechnerisch 104,1 von 100.000 Menschen mit dem Virus an, wie das Robert Koch-Institut am Donnerstag mitteilte. Am 5. Mai waren es 101,5.

Vor einer Woche hatte der Wert noch bei 70,9 gelegen, eine weitere Woche zuvor bei 51. Brandenburg liegt aber noch unter dem bundesweiten Durchschnitt von rund 130.

620 neue Corona-Fälle wurden nach Angaben des Brandenburger Gesundheitsministeriums vom Donnerstag gemeldet. 687 neuen Infektionen innerhalb eines Tages waren es Mittwoch. Der bislang höchste Stand wurde am 9. April mit 911 Neuinfektionen binnen 24 Stunden erfasst.

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164 Patienten müssen wegen einer Covid-19-Erkrankung im Krankenhaus behandelt werden, davon befinden sich 39 auf Intensivstationen, 31 von ihnen müssen beatmet werden.

Die Sieben-Tage-Hospitalisierungsinzidenz – also die Zahl der in Kliniken aufgenommenen Corona-Patienten je 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen – sank leicht auf 2,92 nach 2,96 am Vortag. 3,8 Prozent der verfügbaren Intensivbetten in Krankenhäusern sind mit Covid-19-Patienten sind belegt.

In Brandenburg ist mittlerweile 60,3 Prozent der Bevölkerung vollständig geimpft. Darüber hinaus haben bislang insgesamt 32.500 Menschen eine Auffrischungsimpfung erhalten.