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Der erste Teil der Kirchturmspitze ist wieder drauf

Stadelschwarzach

Ein Kran hob den ersten Teil des neuen Turmhelms wieder auf den Kirchturm in Stadelschwarzach. Bei einem Sturm wurde sie quasi davon geblasen.
Ein Kran hob den ersten Teil des neuen Turmhelms wieder auf den Kirchturm in Stadelschwarzach. Bei einem Sturm wurde sie quasi davon geblasen.
Foto: Martin Krapf | Ein Kran hob den ersten Teil des neuen Turmhelms wieder auf den Kirchturm in Stadelschwarzach. Bei einem Sturm wurde sie quasi davon geblasen.

Ein Kran mit einem riesigen Ausleger hob dieser Tage den ersten Teil der neuen Turmspitze auf den Kirchturm in Stadelschwarzach. Das untere Stück des Turmhelms ist 5,87 Meter groß und hat ein Gewicht von immerhin rund 5,5 Tonnen. Der zweite Aufbau soll Ende August folgen, der Abschluss mit dem Turmkreuz könnte im Oktober folgen, schätzte Architekt Georg Böswald beim Termin vor Ort.

Dann wird die gesamte Turmspitze wieder auf dem Turm sitzen, der Turm wird wieder seine 51 Meter Höhe bekommen. Die Spitze war beim schweren Sturm im September 2018 vom Wind quasi weg geblasen worden. Auf einem Nachbargrundstück, nicht weit entfernt, landete die Spitze, die dabei zu Bruch ging. Sie wurde rekonstruiert und zuletzt neu aus Fichtenholz gebaut, am Boden von Zimmermann Armin Wagenbrenner.

Millimeterarbeit war gefordert

Als Wagenbrenner fertig war, wurde die Spitze mittels Kran nach oben gehoben, auf das bestehende Sterngebälk, das noch aus dem 17. Jahrhundert stammt. Die alten Balken wurden partiell ausgebessert. Millimeterarbeit war beim Kran gefordert. Die Holzkonstruktion musste genau auf acht vorher einbetonierte Dübel gesetzt werden. Die Dübel sollen der Spitze Halt geben. "Der Helm ist diesmal mit dem Mauerwerk befestigt", sagte Architekt Georg Böswald.

Beim Vorgänger war das nämlich nicht der Fall, was laut dem Fachmann nicht selten ist. Meist sei die Haube einfach nur auf die Türme aufgesetzt worden, was wegen des Gewichts reiche. In Stadelschwarzach hatte es nicht gereicht.

Der Zeitplan zum Wiederaufbau hatte sich zuletzt etwas verschoben. Das schlechte Wetter, wie auch die lange Lieferung des Holzes, seien die Gründe gewesen, so Böswald. Er und seine Mitarbeiterin Doris Heyde besprachen mit den Gerüstbauern, sowie mit den Dachdeckern die weiteren Arbeiten.

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