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Eingangsbereich zum jüdischen Friedhof wird verändert

Die Gemeinde Rödelsee will  in die Außengestaltung und den Eingangsbereich des jüdischen Friedhofes in ihrer Gemarkung investieren. Landschaftsarchitekt Thomas Besch vom Planungsbüro arc.grün stellte die Detailplanungen für ein begehbares Podest vor, von dem aus der weitläufige Friedhof von außen einsehbar wird. Über sechs Stufen wird die etwa 8,3 Meter lange und mit Sitzgelegenheiten – teilweise mit Rückenlehnen – ausgestattete Plattform erreicht, die sich zwischen zwei Stahlwangen befindet.

Bürgermeister Burkhard Klein erinnerte, dass die Planungen bereits seit 2006 laufen, jetzt aber konkretisiert und 2022 umgesetzt werden sollen. Den Kostenanteil der Gemeinde hatte der Gemeinderat auf maximal 75 000 Euro begrenzt.

Im Umfeld wird weiter eine auf Muschelkalksteine gelegte Tastfläche aus Messing angelegt, die das Friedhofsareal und seine historischen Grabsteine in verkleinerter Form wiedergibt. Besch informierte, dass die Kostenschätzung noch nicht abgeschlossen ist. Bürgermeister Klein will zur Novembersitzung erste Vergaben vorbereiten.

Der Gemeinderat beschloss zudem, das Projekt Netzwerk Jüdischer Friedhof Rödelsee zusammen mit dem Förderverein Ehemalige Synagoge Kitzingen und Partnerkommunen mit Rödelsee als Träger umzusetzen. Dazu stellt die Gemeinde einen Leader-Förderantrag. Die nötigen Eigenmittel von 2788 Euro werden bereit gestellt.

Aus vorausgegangenen Sitzungen berichtete Klein, dass die Einfriedungsmauer des BRK-Kinderhauses zwar eine nach innen gerichtete Neigung aufweise, ein geotechnisches Büro eine Sicherung der Mauer nach Einsicht nicht für erforderlich hält. Für das Gebäude wurde zudem der Planungsauftrag an das Ingenieurbüro Paul Kopping aus Dettelbach zum Gebotspreis von 2737 Euro vergeben.

Kernwegekonzept für Weinbergswege

Die Allianz Südost 7/22 regte die Erstellung eines Kernwegekonzeptes in den Weinbergen in gemeinsamem Vorgehen mit den Allianzen A7-Franken-West und Dorfschätze an. Zunächst steht eine Konzepterstellung an, der das Amt für Ländliche Entwicklung zugestimmt hat. Die Kosten belaufen sich auf 19 918 Euro, die zu 75 Prozent gefördert werden. Der Gemeindeanteil liegt bei 528 Euro. Aus der Ratsrunde kam der Einwand, dass auf Weinbergswegen keine schweren Landmaschinen unterwegs seien. Klein geht jedoch davon aus, dass die Vorgaben für die Landwirtschaft kaum identisch umgesetzt werden, es aber vielleicht zu einer verbesserten Verkehrsführung kommt.

Weitere Themen am Ratstisch

Mit dem Ingenieurbüro Röschert fand eine Besprechung bezüglich der Grund- und Oberflächenwasserprobleme statt. Im Gewerbegebiet Fröhstockheim wurden Eigentümer aufgefordert, eine ordentliche Ableitung von Oberflächenwasser zu gewährleisten. Thema war auch eine verbesserte Entwässerung in den Weinbergen vor dem Baugebiet Am Schlossberg.

Für ein Bauvorhaben im Schlossgrund 6 befreite der Gemeinderat von den Vorgaben des Bebauungsplanes hinsichtlich der Wandhöhe und den Abstandsflächen für eine Grenzgarage mit einer Grenzlänge von mehr als zehn Metern.

Eine antragsgemäße Entscheidung wurde für das Bauvorhaben auf dem Grundstück Hauptstraße 22 in Fröhstockheim in Aussicht gestellt und als wünschenswert im Sinne der Nachverdichtung im Altort bewertet. Um die Erschließung muss sich der Bauherr kümmern.

Die Gemeinde erneuerte ihre Verordnung über die Reinhaltung und Reinigung von öffentlichen Straßen und die Sicherung von Gehbahnen im Winter.

Bei Spielplatzprüfungen wurden Mängel hinsichtlich der Sicherheit festgestellt, die unverzüglich beseitigt werden.

Aus der Gemeinde wurden von fünf Familien Anträge auf den gemeindlichen Familienbonus gestellt. Der Gesamtbetrag beläuft sich aufgrund der Förderrichtlinien auf 6175 Euro und wird 2022 ausgezahlt.

Die pauschale Sportbetriebsförderung wurde vom Freistaat zuletzt verdoppelt ausgezahlt. Da der TSV bereits anderweitig unterstützt wird, zahlt die Gemeindekasse nur die einfache Förderung, die sich für 2021 auf 1947 Euro beläuft.

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