Germany

Fremdsprachen-Unterricht: Streit um Türkisch als neues Schulfach

Unumstritten: Englisch lernen alle Schüler. Doch sollen sie auch Türkisch lernen? Darüber herrscht Uneinigkeit. Bild: dpa

Hessen baut sein Sprachangebot an den Schulen aus – Arabisch und Chinesisch sind dabei, Türkisch aber nicht. Die Opposition im Landtag hält das für respektlos.

Hessens Schüler sollen im Jahr 2023 erstmals Arabisch als zweite oder dritte Fremdsprache wählen können, und das Unterrichtsangebot an Polnisch, Chinesisch und Portugiesisch wird nach dem Willen der Landesregierung ausgebaut. Türkisch und Griechisch bleiben als Fremdsprache jedoch außen vor, was in den vergangenen Wochen zu empörten Reaktionen von türkischen Vereinen und Verbänden, aber auch Teilen der Opposition geführt hat. Von Ignoranz und Diskriminierung ist die Rede.

Im Hessischen Landtag verteidigte Kultusminister Alexander Lorz (CDU) am Donnerstag zwar die Entscheidung. Er stellte jedoch einen weiteren Schulversuch in Aussicht, um Auskunft darüber zu erhalten, ob Hessens Schüler überhaupt Türkisch in der Schule lernen möchten. Bei einem früheren Schulversuch vor zehn Jahren hatte es laut Lorz wenig Interesse an Türkisch als zweiter Fremdsprache gegeben. Sollte ein neuer Versuch ergeben, dass es doch ausreichend Schüler gibt, die Türkisch lernen möchten, könne über die Einführung gesprochen werden.

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