Germany

Gastgewerbeumsatz im April 2021 um 6,3 % gegenüber Vormonat gesunken / Gastgewerbeumsatz 68,9 % unter Vorkrisenniveau

Statistisches Bundesamt

WIESBADEN (ots)

Gastgewerbeumsatz, April 2021 (vorläufige Ergebnisse)

-6,3 % real zum Vormonat (kalender- und saisonbereinigt)

-6,5 % nominal zum Vormonat (kalender- und saisonbereinigt)

+24,2 % real zum Vorjahresmonat

+27,9 % nominal zum Vorjahresmonat

Der Umsatz im Gastgewerbe ist im April 2021 gegenüber März 2021 kalender- und saisonbereinigt real (preisbereinigt) um 6,3 % und nominal (nicht preisbereinigt) um 6,5 % gesunken. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) nach vorläufigen Ergebnissen weiter mitteilt, lag der Umsatz kalender- und saisonbereinigt real (preisbereinigt) 68,9 % unter dem Niveau des Februars 2020, dem Monat vor Ausbruch der Corona-Pandemie in Deutschland.

Im Bereich der Hotels und sonstigen Beherbergungsunternehmen setzte sich im April 2021 die positive Entwicklung des Vormonats nicht fort: Der reale Umsatz sank kalender- und saisonbereinigt um 10,8 % gegenüber März 2021. Ursächlich für den Rückgang dürften die "Bundesnotbremse" und das Beherbergungsverbot zu touristischen Zwecken, auch über Ostern, sein. Gegenüber April 2020, als der Umsatz drastisch eingebrochen war, stieg der reale Umsatz allerdings um 32,8 %.

Auch die Gastronomie wurde im April 2021 durch die weitreichenden Corona-Schutzmaßnahmen ausgebremst: Der reale Umsatz fiel im Vormonatsvergleich kalender- und saisonbereinigt um 5,5 %. Der Umsatz lag damit real 22 % über dem Niveau des Vorjahresmonats April 2020, als die Gastronomie mit Ausnahme von Abhol- und Lieferdiensten vollständig geschlossen war. Innerhalb der Gastronomie stieg der Umsatz der Caterer gegenüber März 2021 kalender- und saisonbereinigt real um 2,6 %. Gegenüber dem Vorjahresmonat lag das Umsatzplus bei real 17,1 %.

Methodische Hinweise:

In allen Meldungen zu Konjunkturindikatoren sind die unterschiedlichen Vergleichszeiträume zu beachten. Im Fokus der Konjunkturbeobachtung steht der Vergleich zum Vormonat/Vorquartal. Hieraus lässt sich die kurzfristige konjunkturelle Entwicklung ablesen. Der kalenderbereinigte Vorjahresvergleich dient einem längerfristigen Niveauvergleich und ist von saisonalen Schwankungen und Kalendereffekten unabhängig. In der aktuellen Corona-Krise kann es durch die zeitweise starken Rückgänge und Anstiege zu sehr unterschiedlichen Ergebnissen im Vormonats-/Vorquartalsvergleich und Vorjahresvergleich kommen. Um einen direkten Vergleich zum Vorkrisenniveau zu ermöglichen, wird bis auf Weiteres in allen Pressemitteilungen zu Konjunkturindikatoren, die saisonbereinigt vorliegen, zusätzlich ein Vergleich zum Februar 2020 beziehungsweise zum 4. Quartal 2019 dargestellt.

Die monatliche Erhebung im Gastgewerbe erfasst nach dem Handels- und Dienstleistungsstatistikgesetz (HdlDlStatG) vom 22. Februar 2021 Unternehmen (Erhebungseinheiten) des Gastgewerbes mit einem Jahresumsatz von mindestens 165 000 Euro. Das Statistische Bundesamt berücksichtigt verspätete Mitteilungen der befragten Erhebungseinheiten und aktualisiert deshalb laufend die ersten nachgewiesenen Ergebnisse.

Die Revisionstabellen geben Auskunft über die Auswirkungen der Aktualisierungen auf die Ergebnisse.

Die Ergebnisse der Gastgewerbestatistik können besonders in den Sommermonaten von denen der Tourismusstatistik abweichen, da zum Beispiel der Umsatz in den Beherbergungsunternehmen zeitlich nicht immer mit den Übernachtungen zusammenfällt. Auch methodische Unterschiede führen zu abweichenden Ergebnissen.

Weitere Informationen befinden sich in den Erläuterungen zur Statistik und in den Qualitätsberichten zum Gastgewerbe und Tourismus.

Die Ergebnisse zum Gastgewerbeumsatz sind neben weiteren Indikatoren zur Einordnung der wirtschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie auch auf der Sonderseite "Corona-Statistiken" im Internetangebot des Statistischen Bundesamtes verfügbar.

Lange Zeitreihen zur Monatsstatistik im Gastgewerbe können in der Tabelle Umsatz im Gastgewerbe (45213-0005) in der Datenbank GENESIS-Online abgerufen werden.

Die vollständige Pressemitteilung sowie weitere Informationen und Funktionen sind im Internet-Angebot des Statistischen Bundesamtes unter https://www.destatis.de/pressemitteilungen zu finden.

Weitere Auskünfte:

Konjunktur des Handels und der Dienstleistungen,

Telefon: +49 (0) 611 75 3727

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