Die Steuersätze sind in den Ländern der OECD sehr unterschiedlichIMAGO / Pacific Press Agency

Die Steuereinnahmen sind während der Corona-Pandemie 2020 in Deutschland eingebrochen. Die Steuereinnahmen von Bund, Ländern und Gemeinden sanken laut Statistischem Bundesamt um 59,6 Mrd. Euro auf 739,7 Mrd. Euro. Das entsprach im Vergleich zum Vorjahr einem Rückgang um 7,5 Prozent. Ungleich stärker brachen die Einnahmen aus der Körperschaftssteuer ein. Das Bundesfinanzministerium meldete einen Rückgang von 24,2 Prozent auf 24,3 Mrd. Euro.

Höchste Körperschaftssteuer

Die Körperschaftssteuer ist hierzulande aber nur eine der Abgaben, die Unternehmen abführen müssen. Im Ausland sieht das oft anders aus. Auch das führt dazu, dass innerhalb der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) extreme Unterschiede bei der Besteuerung von Unternehmen herrschen. Der höchste Gesamtwert belief sich 2021 innerhalb des Staatenverbunds auf stolze 32 Prozent. Auch Deutschland gehört zu den Spitzenreitern in der OECD. Am anderen Ende der Skala lag Ungarn mit einem Gesamtsteuersatz von lediglich neun Prozent.

Das sind die OECD-Staaten, in denen Unternehmen die meisten Steuern zahlen: