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Kunst-Schummel in Millionenhöhe - Kürbis bringt deutsche Society-Lady in den Knast

Die deutsche Kunsthändlerin Angela Gulbenkian (40) trägt ein Kleid mit Sternen und High Heels, als sie in das Londoner Gericht geht
Die deutsche Kunsthändlerin Angela Gulbenkian (40) trägt ein Kleid mit Sternen und High Heels, als sie in das Londoner Gericht gehtFoto: ed willcox/central news

London – In der Kunstwelt sind die gelben und gepunkteten Kürbis-Skulpturen der japanischen Künstlerin Yayoi Kusama (92) legendär, kosten Millionen.

Doch die deutsche Kunsthändlerin Angela Gulbenkian (40) bringt ein Kürbis-Betrug jetzt in den Knast.

Ein Gericht in London verurteilte die schillernde Society-Lady zu dreieinhalb Jahren Haft – wegen eines miesen Kürbis-Kunst-Betrugs. Denn Gulbenkian hatte einen fast 90 Kilo schweren Kürbis an einen Kunsthändler in Hongkong verkauft. Der zahlte 1,2 Millionen Euro auf ihr Konto – nur die Skulptur wurde nie geliefert. Denn Gulbenkian besaß sie gar nicht.

Vor zwei Jahren wurde die Deutsche bereits verhaftet. Jetzt bekannte sie sich schuldig und gab zu: „Ich habe mit dem Geld unser Leben finanziert!“ Und das war teuer. Die Betrügerin gab u. a. 142 000 Euro für Reisen mit ihrem Mann, 65 800 Euro für zwei Kunstwerke oder 29 000 Euro für eine Rolex-Uhr aus.

Gigantischer Betrug: Der gelbe Riesenkürbis mit schwarzen Punkten ist ein Markenzeichen der japanischen Künstlerin Yayoi Kusama (92)
Gigantischer Betrug: Der gelbe Riesenkürbis mit schwarzen Punkten ist ein Markenzeichen der japanischen Künstlerin Yayoi Kusama (92)Foto: Education Images/Universal Images Group via Getty Images

Die Deutsche, deren Geburtsname Ischwang ist, war Anfang der 2000er nach London gezogen, um Politik und Geschichte zu studieren. Dort heiratete sie den Fußball-Agenten Duarte Gulbenkian, Nachfahre eines weltbekannten Kunstmäzens und Öl-Milliardärs. Doch das Paar überwarf sich mit der Familie, saß finanziell bald auf dem Trockenen.

Noch ein Betrug: Auch für den Warhol-Druck „Queen Elizabeth II.“ (1985) kassierte die Betrügerin
Noch ein Betrug: Auch für den Warhol-Druck „Queen Elizabeth II.“ (1985) kassierte die Betrügerin Foto: Courtesy of Art Recovery International

Deshalb versuchte Angela Gulbenkian, Bekannte zu fragwürdigen Kunst-Investments zu überreden, verfiel schließlich auf den Kürbis-Schummel. Wegen ihrer Betrügereien droht ihr noch eine weitere Strafe.

Denn 2019 soll die Deutsche einem Londoner einen Warhol-Druck mit Queen Elizabeth II. für 130 000 Euro verkauft haben. Doch der gehörte ihr auch nicht.

Sein milliardenschwerer Urgroßonkel starb als reichster Mann der Welt! Der Ehemann der Betrügerin ist Duarte Gulbenkian, Nachfahre des Ölmagnaten und Kunstsammlers Calouste Gulbenkian (1869–1955), nach dem in Lissabon ein Museum benannt ist. Er galt als „Mr. 5 %“, weil er an diversen Ölfirmen diesen Anteil besaß.

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