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M1 Pro und M1 Max geben Gas: Apple präsentiert MacBook Pro mit Notch

M1 Pro und M1 Max geben Gas Apple präsentiert MacBook Pro mit Notch

Apple stellt eine neue MacBook-Pro-Generation vor. Sie hat unter anderem ein komplett überarbeitetes Design, eine Notch im Display und extrem starke hauseigene Chips. Dazu gibt's neue Airpods, bunte Homepods mini und ein Apple-Music-Abo speziell für Siri-Fans.

Kurz nachdem das iPhone 13 vorgestellt wurde, hat Apple zu einer weiteren Show eingeladen. Diesmal standen neue Notebooks im Fokus, die mit hauseigenen Chips enorm leistungsfähig, aber gleichzeitig sparsam sein sollen. Apple hat außerdem das Design komplett überarbeitet und die Geräte haben jetzt wie die iPhones eine Notch im Display, die allerdings weitaus weniger auffällt.

Nachdem Tim Cook & Co. ein neues Apple-Music-Abo (5 Euro) für Siri-Fans und bunte Homepods mini präsentiert hatten, ging es mit neuen AirPods erstmals zur Sache. Unter anderem sehen die Stöpsel den Pros jetzt ähnlicher, unterstützen ebenfalls 3D-Audio und bieten einen adaptiven Equalizer. Sie können ab sofort für knapp 200 Euro vorbestellt werden, verfügbar sind sie ab dem 26. Oktober.

MacBook-Pro-Displays mit Mini-LEDs und Notch

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(Foto: Apple)

Hauptdarsteller der Show war das neue MacBook Pro. Apple hat das Design grundlegend überarbeitet. Unter anderem hat das Laptop jetzt ein 14,2 oder 16,2 Zoll großes Diplay mit Mini-LEDs. Mit dieser Technik erreichen die bis zu 120 Hertz (Hz) schnellen Bildschirme eine Spitzenhelligkeit von 1600 Nits und ein Kontrastverhältnis von 1000.000:1.

Um den Displays einen gleichmäßig dünnen Rahmen zu verleihen, hat Apple die ebenfalls neue Full-HD-Frontkamera in eine Notch eingefügt. Die Aussparung erinnert zwar an die iPhone-Panels, enthält aber keine zusätzlichen Sensoren zur 3D-Gesichtserkennung. Letztendlich bekommen Nutzer die Notch wohl eher selten zu sehen, da Anwendungen offenbar nicht bildschirmfüllend arbeiten.

Adieu Touch Bar, welcome back MagSafe

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Die Touch Bar ist weg, der MagSafe-Anschluss zurück.

(Foto: Apple)

Die eher unbeliebte Touch Bar ist Geschichte. Bei den neuen MacBooks erfüllen wieder physische Tasten ihre Funktionen. Dazu gehört auch eine breitere Escape-Taste.

Im Gehäuse befinden sich bei beiden Varianten drei Thunderbolt-4-Anschlüsse, ein SDXC-Kartenleser, ein HDMI-Anschlus und eine Kopfhörerbuchse, die jetzt auch hochohmige Kopfhörer unterstützt.

Obwohl man das MacBook wie beim Vorgänger über einen Thunderbolt-Anschluss auftanken kann, kehrt der bei Nutzern beliebte MagSafe-Anschluss zurück. Die Geräte können schnell geladen werden, in 30 Minuten sollen die Batterien zu 50 Prozent gefüllt sein.

M1 Pro und M1 Max enorm stark, aber sehr sparsam

Nachdem Apple 2020 erste Macs mit dem hauseigenen SoC (System-on-a-Chip) M1 vorgestellt hatte, wird das neue MacBook Pro von zwei noch stärkeren Chips angetrieben.

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Der M1 Max.

(Foto: Apple)

Der M1 Pro hat einen Hauptprozessor (CPU) mit bis zu zehn Kernen und einen Grafik-Prozessor (GPU) mit bis zu 16 Kernen. Damit soll er eine 70 Prozent schnellere CPU-Leistung als der M1 aufweisen, die GPU soll doppelt so viel Leistung bieten.

Der M1 Max ist die Power-Version des M1 Pro, der zur baugleichen CPU eine GPU mit bis zu 32 Kernen an Bord hat. Damit soll seine Grafik-Leistung viermal so hoch wie die des M1 sein.

Trotz ihrer enormen Kraft sollen die Prozessoren sehr sparsam sein. So gibt Apple die mögliche Videowiedergabe des 14-Zoll-Modells mit bis zu 17 Stunden an. Das wären sieben Stunden mehr als beim Vorgänger. Der 16-Zöller soll sogar mit bis zu 21 Stunden zehn Stunden länger durchhalten.

Weil die Chips so effizient arbeiten, bieten die neuen MacBooks Pro laut Apple die gleiche Leistung im Batteriebetrieb wie ans Stromnetz angeschlossen. Zwei große Lüfter sollen die Geräte dabei sehr leise kühlen.

Mit macOS Monterey ab 2250 Euro

Apples neue Notebooks kommen mit dem jüngsten Betriebssystem macOS Monterey. Ab 25. Oktober können es auch alle anderen Nutzer eines kompatiblen Macs herunterladen und installieren.

Die neuen MacBook-Pro-Modelle sind ab sofort vorbestellbar und werden ab dem 26. Oktober ausgeliefert. Die günstigste 14-Zoll-Variante kostet rund 2250 Euro, die Preise für die 16-Zöller starten bei 2750 Euro. Ob es durch den weltweiten Chip-Mangel ähnlich wie bei den iPhones zu Verzögerungen kommt, bleibt abzuwarten, Apple hat sich dazu nicht geäußert.