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Nicola Kabels Roman „Kleine Freiheit“

Autorin und Grünen-Pressesprecherin Nicola Kabel. Bild: Rasmus Tanck

Sie ist Pressesprecherin des Bundesvorstands der Grünen. Und sie hat einen Roman geschrieben. In „Kleine Freiheit“ geht es um eine Vater-Tochter-Beziehung: Er ist ein Altachtundsechziger, sie nähert sich Rechtspopulisten an. Ein Gespräch mit Nicola Kabel über Politik und Literatur.

In Ihrem Roman „Kleine Freiheit“ geht es um einen Generationenkonflikt zwischen Vater und Tochter. Die Themen sind sehr nah an unserer Wirklichkeit. Der Brexit wird erwähnt, es geht auch um das Attentat auf dem Breitscheidplatz. Warum war Ihnen diese Aktualität wichtig?

Anna Vollmer

Redakteurin im Feuilleton der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung in Berlin.

Ich würde ja sagen, dass in dem Roman Gegenwart und Vergangenheit stark ineinandergreifen, politische wie persönliche. Denn das, was sich politisch entwickelt, wirkt auf Menschen ein. Auf Beziehungen, auf Individuen, darauf, wie sie denken, wie sie fühlen, wie sie handeln. Was sich wieder auf die gesellschaftliche Wirklichkeit auswirkt. Ich glaube, dass man den Einfluss des Äußeren auf Persönlichkeiten und Beziehungen in einem Roman ganz gut nachzeichnen kann.