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Österreichs „Schattenkanzler“ entlarvt? Fauxpas auf Schallenbergs erster Reise sorgt für Furore

Österreichs Bundeskanzler Alexander Schallenberg sorgte bei seiner ersten Amtsreise in Brüssel für Aufsehen.

Einen kuriosen Fauxpas leistete sich Österreichs Kanzler Alexander Schallenberg bei seinem Besuch in Brüssel. Dabei nutzte er den Twitter-Account seines Vorgängers Kurz.

Wien – Es gibt einen neuen starken Mann in Österreich. Nach dem Rücktritt von Sebastian Kurz als Bundeskanzler am Wochenende, wurde am Montag dessen Wunschnachfolger als Regierungschef vereidigt. Alexander Schallenberg, der zuvor im Kabinett Kurz die Position des Außenministers innehielt, folgte auf den ÖVP-Chef im Kanzleramt und wird fortan die politischen Geschicke in der Alpenrepublik lenken.

Österreich: Bundeskanzler Schallenberg unternimmt erste Amtsreise nach Brüssel

Nach seinem Amtsantritt stand für Kanzler Schallenberg am Donnerstag der erste Staatsbesuch im Ausland an. In Brüssel traf sich der 52-Jährige mit EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen und EU-Ratspräsident Charles Michel, um über Österreichs Rolle in der Europäischen Union zu sprechen.

„Ich bin ganz bewusst hierhergekommen, um auch zu signalisieren, Österreich bleibt ein verlässlicher Partner“, sagte der Bundeskanzler gegenüber den Journalisten vor Ort. Schallenberg gilt als enger Vertrauter seines Vorgängers Kurz und vertritt ähnliche Positionen wie der ÖVP-Chef. Bei den Themen Migrationspolitik und der Haltung gegenüber der Türkei wird erwartet, dass Schallenberg den Kurz-Kurs weiter fortsetzt.

Kanzler Schallenberg leistet sich Twitter-Fauxpas - Account von Vorgänger Kurz benutzt

Wie nah der alte und der neue Kanzler der Bundesrepublik sich sind, zeigt auch ein kurioser Fauxpas, der offenbar dem Social-Media-Team von Schallenberg am Donnerstag unterlaufen war. Auf Twitter war ein Bild veröffentlicht worden, das Schallenberg mit seinem Team auf dem Weg nach Brüssel zeigt. „Meine erste Reise als Bundeskanzler führt mich heute bewusst nach Brüssel“, lautete der passende Post zu dem Bild, der ebenfalls mit dem Versprechen schloß, dass Österreich ein verlässlcher Partner der EU bleiben werde.

Für Verwunderung sorgte jedoch der Account, über den der Post abgesetzt wurde. Dabei handelte es sich nämlich um das Profil von Sebastian Kurz. Wenig später wurde das gleiche Bild mit identischem Statement auch auf dem Account von Schallenberg veröffentlicht. Der ursprüngliche Tweet von Kurz wurde gelöscht. Screenshots von dem Social-Media-Fauxpas werden jedoch am Donnerstag in großer Zahl auf Twitter geteilt und von vielen Nutzern mit Spott kommentiert.

Österreich: Twitter spottet über „Schattenkanzler“ - „Wo Schallenberg draufsteht, ist Kurz drinnen“

„Ops kurz die Kanzler-Accounts vertauscht“ oder „Wo Schallenberg draufsteht, ist Kurz drinnen“, lauteten zwei Reaktionen auf den Vorfall. Was im ersten Moment wie ein harmloser PR-Fehltritt wirkt, bekommt in der aktuellen politischen Situationen auch eine tiefere Bedeutung. Bereits am Wochenende waren die Vorwürfe laut geworden, Schallenberg würde nur symbolisch auf Kurz folgen, um den Koalitionspartner der türkis-grünen Regierung zu besänftigen. Der ÖVP-Chef könne – so die Vorwürfe – als eine Art „Schattenkanzler“ weiter im Hintergrund die Fäden ziehen.

Zumindest eine Verbindung zwischen den Social-Media-Account von Kanzler und Altkanzler scheint offenbar zu bestehen. So könnten beide vom gleichen Kommunikationsteam betreut werden. Ob es sich dabei um die einzige Verbindung der zwei ÖVP-Politiker handelt, werden wohl auch die kommenden Monate zeigen. (fd)

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