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Ostufer Werratalsee: Unterstützung für Sauer/Wiesmann

Restaurant, Wohnmobile und Naturcamp: Diese Projekte sollen am Ostufer des Werratalsees bei verwirklicht werden beziehungsweise zunächst Bestand haben. Archivfoto: greim

Für die touristische Entwicklung des Ostufers des Werratalsees bei Schwebda hat die Gemeindevertretung am Donnerstag nach einem inzwischen mehrjährigen Findungsprozess erstmals einen Beschluss gefasst.

Meinhard - Der liest sich allerdings mehr als unkonkret: So will die Gemeinde jetzt die Grebendorfer Familie Sauer/ Wiesmann bei ihrem Vorhaben, eine Gastronomie sowie einen Wohnmobilhafen zu errichten „unterstützen“.

Des Weiteren wurde der Gemeindevorstand beauftragt, herauszufinden, was die Erschließung des Areals kostet und eine entsprechende Summe in den Haushalt der Gemeinde einstellen.

Gleichzeitig soll das Naturcamp Meinhard nun einen „mehrjährigen“ Pachtvertrag“ am Ostufer erhalten. In der ursprünglichen Vorlage war noch von einem Fünf-Jahres-Vertrag die Rede.

Nach der Präsentation ihres Konzeptes für Restaurant, Wohnmobilstellplätze und Tiny-Häuser im Juni hatte die Familie Wiesmann/ Sauer der Gemeinde Meinhard Ende August dieses Jahres ein Kaufangebot für das Geländes des jetzigen Naturcamps unterbreitet. Das beauftragte Planungsbüro hat mehrere Varianten für das Ostufer entwickelt – eine weitere sieht mehr Tiny-Häuser, dafür weniger Wohnmobilstellplätze vor.

Auf Anfrage sagte Ralf Wiesmann gegenüber der WR: „Wir haben ein Gesamtkonzept für das Ostufer entworfen und vorgeschlagen. Die Gemeinde hat am Donnerstagabend angekündigt, uns unterstützen zu wollen, und wir möchten im nächsten Schritt und im Gespräch mit der Gemeinde verstehen, was diese Unterstützung konkret bedeuten könnte.“

Feuerwehrneubau Schwebda

Für den geplanten Neubau eines Feuerwehrgerätehauses in Schwebda, ebenfalls am Ostufer, hat die Gemeinde jetzt beschlossen, den Bebauungsplan zu ändern, der bisher nur eine touristische Nutzung vorsieht, er muss um Rettungswesen ergänzt werden. Zunächst muss ein Ingenieurbüro den Entwurf aber noch ausarbeiten, dieser muss offengelegt werden und dann endgültig vom Parlament beschlossen werden.

Satzungen

Der Friedhofsausschuss arbeitet derzeit an einer Änderung der Friedhofssatzung, weil der Betrieb der sieben Friedhöfe in Meinhard defizitär ist. Auch die Hundesteuer steht auf dem Prüfstand, so könnten als gefährlich eingestufte Hunde künftig 600 Euro pro Jahr kosten. Auch über die Gebühren für Feuerwehreinsätze wird aktuell beraten. Der Vorschlag von Bürgermeister Gerhold Brill, künftig einen ehrenamtlichen Bürgermeister zu beschäftigen, wurde vom Haupt- und Finanzausschuss bereits abgelehnt. (Stefanie Salzmann)