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Özil trifft bei Rückkehr nach Deutschland gegen Frankfurt

Eintracht Frankfurt hat auch zum Start in die Europa League den ersten Pflichtspiel-Sieg in dieser Saison verpasst. Die Hessen kamen gegen Fenerbahce Istanbul mit Ex-Weltmeister Mesut Özil nach schwachem Beginn trotz einer Leistungssteigerung am Donnerstag nicht über ein 1:1 (1:1) hinaus. Özil hatte die Gäste früh in Führung gebracht (10. Minute). Stürmer Sam Lammers gelang immerhin noch der Ausgleich (41.) für die Hessen.

Vor 25.000 Zuschauern hatte die Eintracht in der Nachspielzeit Glück, als ein Tor des deutschen U21-Europameisters Mergim Berisha nicht anerkannt wurde, weil er bei der Foulelfmeter-Parade von Kevin Trapp gegen Dimitris Pelkas zu früh in den Strafraum gelaufen war (90.+2). Nach dem Remis steht der Fußball-Bundesligist vor den Partien gegen Royal Antwerpen und Olympiakos Piräus dennoch schon unter Druck.

Für Özil war es das erste Spiel in Deutschland seit drei Jahren. Das letzte Mal lief er hierzulande im März 2018 beim 0:1 in einem Freundschaftsspiel der Nationalmannschaft gegen Brasilien auf. Sein letztes Spiel für die Nationalmannschaft bestritt er im Juni 2018 in der WM in Russland beim 0:2 gegen Südkorea. Im Januar wechselte Özil nach mehr als sieben Jahren beim FC Arsenal an den Bosporus zu Fenerbahce Istanbul.

Leverkusen mit Sieg nach Rückstand

Auch Bayer Leverkusen musste am Abend in der Europa League antreten. Der Fußball-Bundesligist gewann am Donnerstag zu Hause mit 2:1 (1:1) gegen den ungarischen Rekordmeister Ferencvaros Budapest. Gegen die Mannschaft des früheren Bundesliga-Coaches Peter Stöger starteten die Gastgeber schwach und gerieten durch einen Treffer von Ryan Mmaee (8. Minute) früh in Rückstand.

Der Bundesliga-Sechste brauchte einige Zeit, um zurück ins Spiel zu finden. Exequiel Palacios (37.) und der deutsche Nationalspieler Florian Wirtz (69.) sicherten dem Team von Coach Gerardo Seoane mit ihren Toren dann aber den enorm wichtigen Auftaktsieg in der Gruppe mit Betis Sevilla und Celtic Glasgow.

Der Gruppensieg ist nach der Gründung der Conference League und der Verkleinerung des Starterfeldes wichtiger denn je, weil die Tabellenersten sich die Zwischenrunde gegen die Absteiger aus der Champions League ersparen und direkt ins Achtelfinale einziehen.

Union mit Niederlage in Conference League

Der 1. FC Union hat zum Start der Gruppenphase in der Conference League seine erstaunliche Unbezwingbar-Serie nicht fortsetzen können. Beim tschechischen Meister Slavia Prag unterlag der Berliner Fußball-Bundesligist am Donnerstagabend nach langer Unterzahl mit 1:3 (0:1). Dennoch gab es minutenlang gab lautstarken Trost von den Rängen.

Die Tore von Alexander Bah (18. Minute), Jan Kuchta (84.) und Ivan Schranz (88.) beendeten für die Eisernen eine Serie von neun Pflichtspielen in drei Wettbewerben ohne Niederlage seit Mitte Mai. Der zwischenzeitliche Ausgleich von Kevin Behrens (70.) war letztlich nutzlos. Nach der Gelb-Roten Karte für Paul Jaeckel (40.) waren die Berliner allerdings lange in Unterzahl.

Gut 3000 Union-Fans sorgten im Sinobo Stadion mit den nicht minder enthusiastischen Slavia-Anhängern für eine dem Europacup absolut würdige Atmosphäre. „Die würden uns auch feiern, wenn wir 0:5 verloren hätten“, sagte Stürmer Max Kruse nach Abfiff im TV. Union trifft in seiner nächsten Partie am 30. September im Olympiastadion auf Maccabi Haifa, dritter Kontrahent ist Feyenoord Rotterdam.

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