Germany
This article was added by the user Anna. TheWorldNews is not responsible for the content of the platform.

Resch gegen Resch: Geschwister-Duell im Sprint-Finale

Die besten drei bei den Frauen: (von links) Petra Heinfling (Bronze/FC Seeshaupt), Regina Resch (Gold/SKC Eberfing) und Ramona Resch (Silber/FC Seeshaupt).

Im Tandem hatten die beiden Sportkeglerinnen vor ein paar Wochen gemeinsam Medaillen gewonnen, nun waren sie Gegnerinnen: Im Kampf um den Sprint-Titel standen sich die Geschwister Regina und Ramona Resch gegenüber. Und es wurde spannend.

Landkreis – Bei der ersten Einzel-Meisterschaft nach der langen Corona-Pause, in der Disziplin „Tandem“, waren die Sportkegler aus dem Weilheimer Raum auf dem Siegespodest unter sich. Jetzt, im Sprint (2 x 20 Wurf), setzten auch die Kameraden aus dem Schongauer Raum Akzente. Bei den Männern gingen bei der Bezirksvorentscheidung im Kreis „Zugspitze“ alle Medaillen nach Schongau und Burggen. Bei den Frauen landeten einmal mehr die Geschwister Resch ganz vorn.

Frauen: An Spannung ließen es die Frauen auf den Bahnen in Seeshaupt nicht mangeln. In der K.o.-Runde der Kreismeisterschaft wurde die Hälfte der Begegnungen erst im Sudden Victory entschieden. Das Finale war nach zwei Sätzen entschieden: Dort standen sich die Geschwister Regina Resch (SKC Eberfing) und Ramona Resch (FC Seeshaupt) gegenüber. Im Tandem hatten sie zusammen vor einigen Wochen den oberbayerischen und den bayerischen Meistertitel bei den Frauen-Teams geholt.

Spannendes Duell „Resch vs. Resch“ im Finale

Im Sprint setzte sich nun Regina Resch mit 2:0 Sätzen (186:168 Holz) durch. Der zweite Durchgang war hart umkämpft, drei Holz (91:88) gaben den Ausschlag. Der Sieg der 20-Jährigen war auf alle Fälle verdient, immerhin hatte sie schon die Qualifikation gewonnen (mit 193 Holz) und das beste Ergebnis des Tages (201 Holz) gekegelt. Den Top-Wert spielte Regina Resch im Viertelfinale gegen Stefanie Schiegg (TSV Peißenberg), das sie mit 2:0 Sätzen gewann. Im Halbfinale gegen Michaela Sepp (Frischauf Weilheim) stand es nach zwei Durchgängen 1:1, obwohl Resch 24 Holz mehr geschafft hatte. Der Sudden Victory war dann nichts für schwache Nerven – die Paterzellerin gewann mit 19:18. Auch das zweite Semifinale ging in die Verlängerung: Die Vereinskolleginnen Ramona Resch und Petra Heinfling, beide im Bundesliga-Team des FC Seeshaupt spielend, hatten sich ein enges Duell geliefert. Durch starke 101 Holz im zweiten Satz schaffte Heinfling den Ausgleich. Im Sudden Victory hatte dann aber Ramona Resch mit 19:16 die Nase vorn. Heinfling durfte Bronze in Empfang nehmen: Im Spiel um Platz drei gegen Sepp gewann sie im Sudden Victory (16:14).

Männer: Von Platz fünf auf eins: So verlief der Weg von Thomas Feuchtinger (Schwarz-Gelb Schongau) bei der Kreismeisterschaft der Männer. In der Qualifikation hatte der Bayernligaspieler der SG Peiting-Schongau mit 179 Holz ein gutes, aber kein überragendes Resultat erzielt. In der K.o.-Runde hatte Feuchtinger dann die Konkurrenten jeweils im Griff: Alle vier Duelle bis zur Goldmedaille gewann er jeweils mit 2:0 Sätzen. Der Schongauer – schon 2020 Kreismeister im Sprint – spielte dabei sehr konstant. Im Finale behielt Feuchtinger gegenüber Robert Leonhart vom Kreisligisten Schwarz-Blau Burggen die Oberhand. Im ersten Durchgang gewann der SG-Spieler klar (91:81), im zweiten Satz entschied ein Holz Differenz (92:91).

Die besten drei bei den Männern: (von links) Robert Leonhart (Silber/Schwarz-Blau Burggen), Thomas Feuchtinger (Gold/Schwarz-Gelb Schongau) und Marcus Wolf (Bronze/Schwarz-Gelb Schongau).

Der Zweitplatzierte Leonhart hatte den Finaleinzug durch einen Sieg in einem hoch spannenden Match gegen Alexander Mühl (TSV Peißenberg) geschafft. Nach zwei Sätzen stand es 1:1 (183:178 Holz). Im Sudden Victory, der selbst in die Verlängerung ging, gewann Leonhart mit 34:31. Bitter für Mühl: Er verpasste anschließend knapp die Bronzemedaille. Die holte sich Marcus Wolf (Schwarz-Gelb Schongau) – nach einem hochklassigen Duell mit einem 19:18 im Sudden Victory. Wolf hatte in dem Match satte 202 Holz gekegelt. Noch mehr (205) waren ihm im Achtelfinale gelungen. Mühl hatte im Viertelfinale, beim 2:0 über Alois Kriesmair (SKC Eberfing), 201 Holz erreicht.

Den Top-Wert des Tages erzielte Michael Heinfling senior vom SKC Krün: Im Achtelfinale schaffte er 210 Holz. Kurioserweise reichte das nicht zum Sieg. Gegner Mühl hatte mit 196 Holz ebenfalls stark aufgespielt und ein 1:1 nach Sätzen erzwungen. Den Sudden Victory gewann der Peißenberger mit 17:14.