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Röttingen: Christus mit neuem Heiligenschein

Röttingen

Im neuen Glanz erstrahlt die Station 'Christus am Ölberg' am Beginn des 14 Stationen umfassenden Kreuzwegs zum Röttinger Käppele. Finanziert wurde die Sanierung komplett durch Spenden.
Im neuen Glanz erstrahlt die Station 'Christus am Ölberg' am Beginn des 14 Stationen umfassenden Kreuzwegs zum Röttinger Käppele. Finanziert wurde die Sanierung komplett durch Spenden.
Foto: Markhard Brunecker | Im neuen Glanz erstrahlt die Station "Christus am Ölberg" am Beginn des 14 Stationen umfassenden Kreuzwegs zum Röttinger Käppele. Finanziert wurde die Sanierung komplett durch Spenden.

Eine Sanierung rein aus Spenden erfuhr dieser Tage die Station "Christus am Ölberg" am Fuße des Röttinger Kapellenbergs. Auch der Heiligenschein der Christusfigur erstrahlt jetzt wieder in völlig neuem Glanz.

Bei einer Sitzung des Freundeskreises der Röttinger Kapellen und Denkmäler war über wurde über bisherige Objekte gesprochen und über die Zukunft weiterer geschädigter Denkmäler nachgedacht worden. Zur Sprache kam unter anderem die im städtischen Eigentum befindliche Station "Christus am Ölberg" am Fuße zum "Käppelesberg". Das genaue Entstehungsjahr ist nicht bekannt, es wird jedoch davon ausgegangen, dass die Station weit über hundert Jahre alt ist.

Spenden statt Geschenke

Ein ehemaliger Röttinger Geschäftsmann nahm dies als Anregung, anlässlich seines 80. Geburtstags die Kosten für die Sanierung zu übernehmen. In seiner Gästeeinladung äußerte er den Wunsch statt Geschenken für die Sanierung zu spenden. Ein hoher vierstelliger Betrag kam dabei zusammen.

Bereits kurze Zeit konnte die verwitterte Schindeleindeckung vom maroden Dach entfernt werden.  Eine Überprüfung bestätigte die fortgeschrittenen Schäden an der Konstruktion des Krüppelwalmdachs. Da Schindeln kaum noch zu bekommen sind, wurde Dachverkleidung aus Brettern gewählt, die die Mitarbeiter einer ehemaligen Zimmerei fachgerecht anbrachten. Die Spenglerarbeiten übernahm ein Röttinger Handwerker und stiftete auch gleich das erforderliche Kupferblech.

Die Nase ist noch in Behandlung

Auch Mitglieder des Freudenkreises und Mitarbeiter des städtischen Bauhofs unterstützten die Arbeiten. Saniert wurde darüber hinaus die betende Christusfigur. Der Kopfreifen wurde neu vergoldet und erstrahlt nun wieder als Heiligenschein. Die angebrochene der Figur ist jedoch noch zur Renovierung in Behandlung.

Die Ölberg-Darstellung ist der Ausgangspunkt des Kreuzwegs, der, von 14 künstlerischen Bildtafeln begleitet, den Weg zur kleinen Kapelle auf der Höhe markiert. Das Kirchlein ist bis heute regelmäßig das Ziel von Wallfahrten. 

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