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Schreck nach heftiger Kolission: Brandts "Schädel braucht jetzt Ruhe"

Schreck nach heftiger Kollision Brandts "Schädel braucht jetzt Ruhe"

Im Bundesliga-Spiel von Borussia Dortmund und Bayern München kommt es nach gut einer Stunde zu einem Schreckmoment: Dortmund-Profi Julian Brandt kracht nach einem Zusammenprall auf den Rasen und muss lange behandelt werden. Nun meldet er sich mit einer Entwarnung.

Fußball-Nationalspieler Julian Brandt von Borussia Dortmund hat sich nach dem heftigen Zusammenprall im Topspiel gegen Bayern München (2:3) aus dem Krankenhaus zu Wort gemeldet. "Danke für eure zahlreichen guten Wünsche. Mir geht es mittlerweile wieder gut", schrieb Brandt bei Instagram.

Nach einer bis dahin guten Leistung und dem frühen Dortmunder Führungstor war der 25-Jährige in der 65. Minute mit Bayern-Innenverteidiger Dayot Upamecano zusammengeprallt und hart mit dem Kopf auf dem Rasen aufgeschlagen. "Eine bittere Szene", kommentierte Bayerns Thomas Müller nach dem Spiel den Zusammenprall im Interview mit Sky. "Gute Besserung, Jule", sagt Müller, der dem BVB-Profi "ein richtig gutes Spiel" attestierte.

Nach minutenlanger Behandlung war Brandt vom Feld getragen worden. Das Spiel erhielt unter anderem wegen dieser Szene eine zehnminütige Nachspielzeit. Noch am Abend hatte es erste Entwarnung gegeben: "Jule geht es gut", sagte Trainer Marco Rose am Samstag nach dem Spiel: "Ich habe ein Foto gesehen, wo er den Daumen hoch hat. Und er hat auch schon in die Gruppe geschrieben." Eine Diagnose, räumte Rose ein, "habe ich nicht". Der Verein twitterte: "Immerhin Entwarnung aus dem Krankenhaus: @JulianBrandt geht es den Umständen entsprechend gut." Die Nacht musste der Profi im Krankenhaus verbringen. Sebastian Kehl, Leiter der Lizenzspielerabteilung, sprach am Sonntag von einer Gehirnerschütterung, sonst sei "aber alles in Ordnung".

Brandt selbst zeigte sich nun mit Blick aufs verlorene Topspiel leicht zerknirscht: "Schade, dass es für mich nicht weitergehen konnte", schrieb er zu seiner Auswechslung nach einer guten Stunde. 2:2 hatte es da gestanden, später gelang Robert Lewandowski durch einen umstrittenen Elfmeter noch der Siegtreffer für den Tabellenführer aus München. Wann er wieder zur Mannschaft zurückkehren kann, ist noch offen: "Jetzt braucht der Schädel ein paar Tage Ruhe, bis ich wieder zurück bin." Beim Champions-League-Spiel gegen Besiktas Istanbul am Dienstag (21 Uhr im Liveticker auf ntv.de) wird er definitiv fehlen.